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  Spendenaktion
02.12.16 - 11:23 Uhr  
Weihnachten am Ohr! Die Seemannsmission Cuxhaven startet traditionelle vorweihnachtliche Spendenaktion fr Seeleute


Die Seemannsmission Cuxhaven ruft wieder dazu auf, Seeleuten aus aller Welt, die in der Adventszeit Cuxhaven anlaufen oder Weihnachten hier verbringen, Weihnachten am Ohr! - Telefonkarten fr Gesprche in ihre Heimat zu schenken.

Schon bald ist Heiligabend und viele Familien kommen zusammen. Auch wenn man sich vielleicht das ganze Jahr nicht gesehen hat, so ist es doch vielen wichtig zusammen Weihnachten zu feiern. Unzhlige Kilometer werden gefahren um bei den Kindern oder Eltern zu sein, einen Gottesdienst zu besuchen, Geschenke auszupacken, ein Essen zu genieen und eine schne Zeit zu haben.
In so manchen Familien wird oft aus alter Tradition das Radio eingeschaltet und die Sendung Gre an Bord! gehrt. Seit ber 60 Jahren gibt es die Sendung, Herbert Fricke war fr viele Jahre der Moderator - die Stimme, die weit nach drauen getragen wurde.
Gre an Bord werden vom Land weit hinaus in die Welt gesendet - auf die Schiffe, auf denen Seeleute ihren Dienst tun und nicht mit der Familie feiern knnen.
Wir von der Seemannsmission wissen um die Nte der Seeleute. Bei unseren Schiffsbesuchen bringen wir Zeitungen aus der Heimat, Telefonkarten und bieten ihnen ein offenes Ohr.
In der Weihnachtszeit, in der die Sehnsucht besonders gro ist, bringen wir Geschenke mit an Bord. Das ist seit vielen Jahrzehnten eine beraus schne Tradition. Den Seeleuten mchten wir ein Stck Weihnachten schenken. Es gibt ein kleines Prsent, einen Kalender, eine Taschenlampe oder ein Nagelset und eine Weihnachtskarte.
Auch verschenken wir sehr gern Telefonkarten, mit denen Seeleute GRSSE VON BORD schicken knnen. So ist fr sie Weihnachten am Ohr!
Damit wir auch in diesem Jahr unsere Gaben berbringen knnen, bentigen wir wieder Ihre freundliche Hilfe. Ca.1000 Geschenke werden gepackt - ausschlielich ber Spenden finanziert, genauso wie die Telefonkarten. Bitte untersttzen Sie uns mit Ihrer Spende!

Und so knnen Sie helfen: Mit Ihrer Spende kauft die Seemannsmission eine Telefonkarte im Wert von 5,- und verschenkt diese an einen Seemann fr ein Gesprch mit seinen Lieben Zuhause.

Sparkasse Cuxhaven
IBAN: DE78241500010000113118
BIC: BRLADE21CUX
Stichwort:
Weihnachten an Bord

von: struwe
  Im Advent
02.12.16 - 11:22 Uhr  
Der Weihnachtsmann im Cuxhavener Hafen heit Martina
Fr die Mitarbeiter der Seemannsmission beginnt jetzt die stressigste aber auch schnste Zeit des Jahres. VON THOMAS SASSEN

Koch Loddy von den Philippinen (rechts) und sein Kollege freuen sich besonders ber die
Telefonkarten (5 Euro), die die Seemannsmission aus Spenden finanziert. Damit knnen sie fast eine Stunde mit ihrer Familie telefonieren. Foto: Sassen



Das frhere norwegische Kstenwachboot Hydrograph dmpelt im ruhigen Wasser des Neuen Fischereihafens. Drei Mnner arbeiten auf dem Achterdeck, hantieren mit einem widerspenstigen schwarzen Bunkerschlauch. Die Schiffstanks werden mit Diesel aufgefllt fr die nchste Reise in die Nordsee. Bleigrau ist der Himmel heute Morgen, es weht ein leichter Wind. Kalt ist es nicht. Winter fhlt sich anders an, auch wenn in wenigen Tagen Heiligabend ist.
Wann das seetchtige, kleine Arbeitsschiff das nchste Mal mit ein paar Ornithologen zum Vgelzhlen in den Windpark vor Terschelling fhrt, steht nochcht fest. Fr die Besatzung ist erst einmal Warten angesagt. Bordroutine hilft gegen die Langeweile und den Gedanken, das Weihnachtsfest fernab von der Familie verbringen zu mssen. Auf den wettergegerbten Gesichtern der Seeleute taucht pltzlich ein Lcheln auf, als Martina Schindler in ihrer leuchtend gelben Arbeitsjacke und mit einer roten Nikolausmtze auf dem Kopf aus dem Kleinbus der Seemannsmission steigt und die Gangway erklimmt. Sie trgt ein Bndel mit roten Papiertten darin das obligatorische Weihnachtsgeschenk von der Seemannsmission, die heibegehrte Telefonkarte und ein paar Aufmerksamkeiten.
Die junge Frau und die Besatzung der Hydrograph kennen sich. Martina arbeitet seit ber einem Jahr bei der Seemannsmission in Cuxhaven, kommt regelmig Bordbesuchen vorbei, im Wechsel mit ihren Kollegen. Fr die Belange der Seeleute hat sie immer ein offenes Ohr. Besorgungen, Behrdengnge oder Geld wechseln wenn ntig, steht sie mit Rat und Untersttzung bereit, verbunden mit der Einladung in den Seemannsclub im Grnen Weg, der an vier Tagen in der Woche geffnet ist.
Manchmal kommt sie auch nur fr einen kurzen Plausch bei einer Tasse Kaffee in der Messe. Man muss kein Kaffeejunkie sein, um ihren Job zu machen, meint sie, doch es hilft.
Coffeebrake ist um 10 Uhr, egal in welchem Hafen, egal auf welchem Schiff sagt die 31-Jhrige mit einem Lcheln. Die beste Zeit fr einen berraschungsbesuch. Nicht immer hat die Besatzung Zeit und Lust auf Besuch, so wie heute auf der Autoprestige, einem Autotransporter der Reederei UECC, in dessen Bauch bereits Hunderte BMW verschwunden sind und der in Krze in Richtung England ablegen wird. Der Kapitn und die portugiesische Mannschaft, insgesamt 15 Mann, nehmen sich trotzdem Zeit und freuen sich ber die willkommene Abwechslung im Mnnerhaushalt.
Fr seine Besatzung habe er in Cuxhaven ein paar Weihnachtsberraschungen eingekauft, erzhlt ihr der Kapitn stolz, als Martina die abgezhlten rot-weien Tten unter dem kreisschend bunt geschmckten Kunststofftannenbaum in der Messe aufstapelt. Eine Einladung zum Mittagessen schlgt sie nicht aus eine Gelegenheit in entspannter Atmosphre ber Cuxhaven, Portugal, den nchsten Urlaub und das geplante Weihnachtsmen zu plaudern. Bacalao und Truthahn wird es an den Feiertagen auf der Autoprestige geben, verspricht der Kapitn. Heute hat der Bordkoch ein portugiesisches Reisgericht namens Dobrada (Lammhirn) zubereitet. Die junge Frau von der Seemannsmission ist willkommen. Sie erzhlt von den gnstigen Bahnpreisen innerhalb der EU und schwrmt von ihrem jngsten Schwedenurlaub. Fnf Mnner hren interessiert zu.
Zum Kaffee kann sie nicht bleiben. Die Zeit luft und sie will noch dem islndischen Linienschiff Arnarfell einen Besuch abstatten. Es soll um 14 Uhr zum nchsten Hafen, Aarhus in Dnemark, auslaufen. Auf ihrer Europarundreise stoppt das Schiff der Reederei Samskip alle 14 Tage fr ein paar Stunden am Cuxport. Rognualdur Bjarnason ist zweiter Offizier auf der Arnarfell. Der Mann ist stark wie ein Br und fllt seinen Schreibtischstuhl voll aus. Mit grauem Wikinger-Rauschebart kann es sich eigentlich nur um den islndischen Santa Claus handeln. Und richtig! Rognualdur wird in dieser Rolle zu Hause erwartet. Deshalb hoffen er und die 13-kpfige Mannschaft der Arnarfell natrlich auf eine rechtzeitige Ankunft am 23. Dezember in ihrem Heimathafen Reykjavik. Doch Sturm hat ihren Fahrplan schon oft durcheinandergewirbelt.


von: tsassen
  Spende
19.10.16 - 11:05 Uhr  
Groe Spende zum Patenschaftsjubilum

Evangelische Gemeinde in Bderich untersttzt seit 25 Jahren die Arbeit der hiesigen Seemannsmission

Ein Jahr hatte die Gemeinde Bderich fr die Seemannsmission gesammelt und einen Sonntag der Seefahrt veranstaltet. Am Freitag konnten Pastor Pahlke und seine Konfirmanden das Geld in bar berreichen. Foto: Sassen



Von Thomas Sassen, Cuxhavener Kurier
CUXHAVEN. Schon seit 25 Jahren besteht die Patenschaft der evangelischen Gemeinde Bderich bei Dsseldorf mit der Seemannsmission in Cuxhaven. Eine jhrliche Spende gehrt zur guten Tradition. Im Jubilumsjahr fiel diese besonders
grozgig aus. 6885 Euro und 65 Cent in bar berreichten Pastor Wilfried Pahlke und seine 40 diesjhrigen Konfirmanden am Freitag im Rahmen einer Konfirmandenfreizeit an Cuxhavens Seemannsdiakon Martin Struwe. Zur Tradition gehrt auch, dass Struwe den Konfirmanden etwas aus der tglichen Arbeit der Seemannsbetreuer erzhlt. Die Cuxhavener Seefahrtschule hatte fr das Zusammentreffen die Aula freigemacht, trotz Semesterferien. Sie wurde auch fr den Unterricht im Rahmen des viertgigen Cuxhavenbesuchs genutzt.

Die Gemeinde Bderich liegt linken Niederrhein gegenber von Dsseldorf. Unter den gut 2000 Einwohnern der Ortschaft befinden sich ungewhnlich viele wohlhabende Menschen, darunter Millionre und Milliardre.

Hohe Spendenbereitschaft
So erklrt es sich, dass die Spendenbereitschaft unter den Gemeindemitgliedern sehr hoch ist und Kollekten in Hhe von mehreren Hundert Euro bei den Gottesdiensten keine Seltenheit sind.
Das kommt der Arbeit der Cuxhavener Seemannsmission zugute. Motor der Patenschaft ist Wilfried Pahlke, Gymnasiallehrer und einer der beiden Pastoren der
Gemeinde. Seit Jahrzehnten macht der Nordseefan regelmig Urlaub in Cuxhaven und hat dabei schon frh eine freundschaftliche Verbindung zur Seemannsmission
aufgebaut, deren Besuch mit dem jeweiligen Konfirmandenjahrgang seither zur Tradition gehrt.
Auch mit den Senioren der Gemeinde ist Pahlke regelmig in Cuxhaven zu Gast. In seiner Heimatgemeinde veranstaltet der Pastor sogar einen Sonntag der Seefahrt nach Cuxhavener Vorbild. Auch dabei wird natrlich gesammelt, sodass am Jahresende die groe Spende von fast 7000 Euro zusammenkam.

von: sassen
  Sonntag der Seefahrt
08.03.16 - 14:49 Uhr  
Seeleute erleben Chaos aus erster Hand

Ob im Mittelmeer, bei Piratenangriffen im Golf von Aden oder in korrupten Lndern Afrikas Seeleute sind oft unmittelbar betroffen

VON THOMAS SASSEN, CUXHAVENER NACHRICHTEN
CUXHAVEN. Dabei sein konnten sie nicht, weil sie mit ihren Schiffen gerade in Japan und Brasilien unterwegs sind. Dennoch lieen es sich die Kapitne der BBC Mississippi und der Grey Fox nicht nehmen, einen Gru an alle zu senden, die am Sonntag Seeleute in aller Welt in ihr Gebet einschlossen. Wir sollten Respekt haben und lernen von anderen Kulturen, riet der 65-jhrige dnische Kapitn, der sein Schiff mit Philippinos und Russen fhrt.

Unter der Leitung von Seemannsdiakon Martin Struwe feierten viele Cuxhavener in der St.-Petri-Kirche den Sonntag der Seefahrt. Die enge Verbindung der Cuxhavener Bevlkerung zur Seefahrt zeigte sich darin, dass fast alle Pltze im groen Kirchenschiff besetzt waren. Der Geschftsfhrer des Lotsbetriebsvereins, Andreas Schoon, erinnerte in seinem Votum an die tragischen Unflle, bei denen Seelotsen und Bootsbesatzungen auf dem schwierigen Revier der Auenelebe ums Lebens gekommen sind. Er nannte alle Unglcke und die Verstorbenen. Weil sich die Versetzboote als zu klein und langsam erwiesen htten, suchten und fanden die Verantwortlichen schlielich mit der Einfhrung der SWATH-Schiffe eine Alternative, die sich inzwischen bestens bewhrt habe, so Schoon. Trotz technischen Fortschritts sei die Seefahrt aber nach wie vor mit schwer kalkulierbaren Gefahren verbunden. Deshalb habe sich das Gebot der Hilfeleistung bis heute bei allen Seeleuten erhalten.
Globalisierte Warenstrme
An die Rolle der oft vergessenen Seeleute in der Welt des globalisierten Warenverkehrs, erinnerte Probst i.R. Jrgen Bollmann. Seeleute wrden oft aus erster Hand und unmittelbar mit Chaos, Not, Leid und Ungerechtigkeit konfrontiert, ohne dass sie Zeit und Gelegenheit htten, von ihren Erlebnissen zu berichten oder gar diese zu verarbeiten. Im Mittelmeer wrden sie ber Kinderruckscke fahren, im Golf von Aden seien sie der Gefahr von Piratenberfllen ausgesetzt, in Afrika erlebten sie Korruption und in den durchgetakteten europischen Hfen bleibe kaum Zeit fr einen Landgang, kritisierte der Prsident der Deutschen Seemannsmission. Die oft gesungenen Shanties vom romantischen Seemannsleben irritierten ihn zunehmend. Wir mssen aufmerksam bleiben und drfen die Menschlichkeit nicht dem Chaos opfern, warnte der Kirchenmann und verga nicht den Glauben als Quelle von Mut und Kraft zu nennen. Die Kollekte war fr den Frderverein der Seemannsmission bestimmt, der Dienstag, 16.30 Uhr, zur Hauptversammlung ins Museum Windstrke 10 einldt.

Die Cuxhavener Bevlkerung nimmt regen Anteil am traditionellen Sonntag der Seefahrt. Die groe Seefahrerkirche St. Petri war wie auch in den Vorjahren bestens besucht. Zum wrdigen Rahmen trug insbesondere die Begleitung durch den Lotsenchor Cuxhaven unter der Leitung von Holger Kriedemann bei.. Foto: Sassen




von: sassen
  Sonntag der Seefahrt
29.02.16 - 09:39 Uhr  
Sonntag der Seefahrt
...der Gottesdienst rund um Seeleute und Seefahrt


Sonntag, 6.Mrz 2016, 9.30 Uhr
St. Petri-Kirche

Wie in jedem Jahr mchten wir mit Ihnen am ersten Sonntag im Mrz den traditionellen Sonntag der Seefahrt feiern. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Bitte achten Sie darauf, dass in St.Petri bereits um 9.30 Uhr Gottesdienst gefeiert wird.
Im Anschluss ldt die St.Petri-Gemeinde zum Kirchenkaffee ein, sodass Gelegenheit fr Gesprche und Gedankenaustausch besteht.



Mitwirkende:

Votum:
Kapitn Andreas Schoon - Lotsbetriebsverein

Predigt:
Propst Jrgen F. Bollmann

Chor:
Lotsenchor Cuxhaven
Leitung Holger Kriedemann


von: struwe
  Spende
16.10.15 - 11:09 Uhr  
Groe Freude bei der Deutschen Seemannsmission Cuxhaven

Zum 24. mal Spende der Konfirmanden aus Nordrhein Westfalen

Wie gut, dass es Euch gibt! In Meerbusch-Bderich lassen sich die Gemeindemitglieder nicht lumpen, wenn es um die Seemannsmission geht. Bei Diakon Martin Struwe (r.) ist ihre Spende stets in guten Hnden. Pastor Wilfried Pahlke (l.) kommt immer wieder gern. Foto: Tonn



VON Joachim Tonn, Cuxhavener Kurier
CUXHAVEN/MEERBUSCH-BDERICH. Kirche ist berall da, wo Menschen leben und arbeiten, sagt Pastor Wilfried Pahlke aus Meerbusch-Bderich. Aus den diesjhrigen Kollekten der Konfirmationsgottesdienste sind 2197,40 Euro zusammengekommen, die wir hiermit der Seemannsmission spenden. Wir sagen den Gottesdienstbesuchern, wohin die Spende flieen soll. Deshalb kommt auch so viel zusammen.

32 Kinder aus Nordrhein-Westfalen verleben eine knappe Woche in der Jugendherberge in Cuxhaven-Duhnen. Es ist Tradition, dass die Konfirmandenjahrgnge jedes Jahr nach Cuxhaven kommen. Inzwischen schon zum 24. mal. Und immer berbringt Pastor Pahlke die Spende an Diakon Martin Struwe. Es ist wichtig, dass die Konfirmanden erleben, wie vielfltig die Arbeit der Kirche ist, meint der Pastor. Fr ihn ist Cuxhaven inzwischen schon sein zweites Zuhause. Wer knnte den Gsten da besser die Stadtrundfahrt kommentieren und Cuxhaven vorstellen. Doch vorher bringt der Diakon den Kindern, anhand von einer kleinen Diaschau, das wichtige und vielseitige Wirken der Seemannsmission nahe.

Wir sind fr die Seeleute, die hier Station machen, ein Stck Heimat. Wir gestalten Gottesdienste zum Beispiel Weihnachten oder auch bei Todesfllen. Werden die Gottesdienste mit allen Seeleuten gefeiert, fragt eine Konfirmandin interessiert. Es gibt keinen Zwang, alles ist freiwillig. Wird aber gern von den Menschen, die oft viele Monate auf See sind, angenommen. Vor allen Dingen ist es wichtig, Abschied zu nehmen, wenn einer von ihnen verstorben ist. Die jungen Leute erfahren, dass der erste Ausflug an Land in den Supermarkt Real geht. Endlich einmal frei etwas aussuchen, auf das monatelang verzichtet wurde. Der philippinische Koch kauft Unmengen von Reis. Ohne Reis hat er an Bord wenig Freunde unter seinen Landsleuten. Denn die mchten mindestens fnfmal am Tag Reis essen.

Wir machen aber auch Ausflge an den Strand oder mal eine Hafenrundfahrt, erzhlt der Diakon. Sie wollen auch einmal gern sehen, was die Urlauber so bei uns machen. Unabhngig von Religion und Herkunft ist jeder bei der Seemannsmission willkommen. Seeleute aus dem Iran bedankten sich bei dem Abschied berschwnglich. Sie meinten, Iraner seien nicht gern gesehen. Ein Vorurteil vieler Menschen stempelt den Iran als Schurkenstaat ab. Hier sind sie unvoreingenommen freundlich aufgenommen worden. Auch unsere Soziologin Frau Schindler ist fr die Seefahrer eine Ansprechpartnerin.

Im Seemannsclub kann die Freizeit verbracht werden. Da ist der Kontakt durch kostenlose WLAN-Nutzung nach Hause mglich. Man kann Nervennahrung (Sigkeiten) oder Hygieneartikel kaufen, Bcher tauschen oder im Sommer im Garten grillen. Einfach mal raus aus dem Arbeitsalltag sein, der ber Monate sieben Tage in der Woche anhlt. Im hiesigen Krankenhaus liegen oftmals Seeleute, die wir besuchen. Wir kmmern uns um einen Dolmetscher, der wegen der speziellen medizinischen Ausdrcke gebraucht wird. Gibt es viele Frauen an Bord, mchte eine Konfirmandin zum Abschluss wissen. Unter zehn Prozent, ist die Antwort des Diakon. Ich warte immer noch darauf, dass sich spter mal einer von Euch zur Mitarbeit bei uns meldet.

Unsere Woche steht unter dem Thema Schpfung, erzhlt Pastor Wilfried Pahlke. Dazu haben wir hier alles vor der Haustr. Die Natur mit Ebbe und Flut und die Tierwelt. Wir haben Wattwrmer gesucht und eine Fahrt zu den Seehundsbnken gemacht. Und ein weiteres Freizeiterlebnis ist fr Freitag vorgesehen. Da gehts nach Bremerhaven zum Eishockeyspiel Fischtown Pinguins gegen Lwen Frankfurt. Eine vielseitige spannende Woche fr die Konfirmanden. Vielleicht kommt ja mal einer in ein paar Jahren zur Seemannsmission, wie es sich Diakon Martin Struwe wnscht. Auf jeden Fall erst einmal ein groes Dankeschn fr die Spende, die, wie man erfahren hat, vielen Menschen Gutes tut. jt

von: tonn
  Frderverein
12.10.15 - 20:34 Uhr  
Ein guter Platz fr Seeleute an Land

Neuer Frderverein untersttzt Cuxhavener Seemannsmission bei ihrer Arbeit / Gute Betreuung auch ein Wirtschaftsfaktor

Mitarbeiter sowie Vorstand des Frdervereins: Schriftfhrer Oliver Fuhljahn, FSJler Robin Quabeck (18), Diakon Martin Struwe, stellvertretender Vorsitzender Gerd Frerichs, Vorsitzender Ulrich Getsch und Schatzmeister Hans-H. Brggemann Foto: Sassen



VON THOMAS SASSEN, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Sie sind oft genauso fremd wie Kriegsflchtlinge, sprechen ebenso wenig die Landessprache und haben kaum Zeit, sich in der Stadt zu orientieren. Die Rede ist von der zunehmenden Zahl auslndischer Seeleuten, die dank des wachsenden Hafenumschlags in Cuxhaven landen. Und das oft nur fr Stunden.
Diese Menschen dennoch gut zu betreuen, haben sich Seemannsdiakon Martin Struwe und seine Mitarbeiter Martina Schindler und Robin Quabeck sowie sechs Ehrenamtliche der Cuxhavener Seemannsmission vorgenommen. Einkaufen, Telefonkarten besorgen, andere Menschen treffen, ein kurzer Ausflug oder Stadtbummel, das sind Wnsche der Besatzungen. Seit Mrz 2015 erhalten Struwe und sein Team Untersttzung von einem Frderverein. Oberbrgermeister Ulrich Getsch frdert die Arbeit und hat sogar den Vereinsvorsitz bernommen. Die Seemannsmission bekannter zu machen, hat sich Oliver Fuhljahn als Vorstandsmitglied fr ffentlichkeitsarbeit vorgenommen. Er managt bei Cuxport das Autogeschft und verfgt ber die besten Kontakte in die Hafenwirtschaft. Sein Engagement im Verein basiert auch auf wirtschaftlichen berlegungen.
Fhlen sich die Seeleute wohl, luft es auf den Schiffen und im Hafen besser. Das spricht sich bei den Reedern herum, die dann gerne wiederkommen.
Ziel ist es, die Arbeit auf eine breitere Basis zu stellen, Einzelpersonen und Firmen als Mitglieder und zustzliche Ehrenamtliche fr Schiffsbesuche zu gewinnen. Bislang finanziert sich die Arbeit in erster Linie aus den Zuwendungen der Landeskirche an den Trgerverein der vier niederschsischen Seemannsmissionen mit Sitz in Hannover.
Dazu kommen die freiwilligen Abgaben der Reedereien von etwa drei bis 20 Euro pro Schiffsanlauf. Die Gesamtzuwendungen reichen zwar, um den Grundbetrieb im Seemannsheim im Grnen Weg mehr schlecht als recht aufrechtzuerhalten, nicht aber, um die dringend bentigte zweite Kraft dauerhaft zu finanzieren. Mit den zustzlichen Mitgliedseinnahmen sowie Spenden soll nun die Stelle von Martina Schindler langfristig abgesichert werden. Die 31-Jhrige gilt als Fachfrau fr Seemannsfragen. In ihrem Soziologiestudium hat sie sich mit dem Thema Piraterie intensiv beschftigt. Ihre auf zwei Jahre befristete Stelle wrde in einem Jahr auslaufen. Die Cuxhavener Seemannsmission hat sich einen guten Ruf erarbeitet, wurde 2014 sogar besonders ausgezeichnet.
4000 Kontakte in 2014
In der Statistik finden sich 4000 Kontakte und 2000 Besuche im Seemannsheim fr das vergangene Jahr. Fr den Transfer stehen ein Kleinbus und ein Pkw zur Verfgung, wichtig, weil der Hafen wchst und die Wege lnger werden. Fr die Renovierung der Klubrume hat das Bundesarbeitsministerium jetzt 6000 Euro zur Verfgung gestellt. Der Ersatz der fast 40 Jahre alten Erstmblierung soll aus Spenden des Vereins bezahlt werden. Zahlreiche weitere Verbesserungen, wie zum Beispiel Leihrder fr Seeleute, sind im Gesprch.
von: sassen
  Sonntag der Seefahrt
09.03.15 - 20:04 Uhr  
Sonntag der Seefahrt mit Grndung des Frdervereins Seemannsmission Cuxhaven

Wollen eine grere Identitt mit Leuten vor Ort und Seemannsmission schaffen

VON TAMARA WILLEKE; ELBE-WESER-AKTUELL
Zur See zu fahren ist oft mit Seefahrerromantik verbunden. Doch die Seefahrt ist auch gefhrlich und geprgt von schwerer Arbeit. An alle Seeleute gedachte der Sonntag der Seefahrt in der St. Petri-Kirche, der traditionell am ersten Sonntag im Mrz stattfindet.

CUXHAVEN Feuerschiffe wie die Elbe 1 waren in frheren Zeiten Leuchtpunkte fr die Seefahrer, ein Signal der Sicherheit. Am 27. Oktober 1936 wurde ihr die strmische See selbst zum Verhngnis. An dieses tragische Ereignis erinnerte Bernhard Meyer vom Wasser- und Schifffahrtsamt, der in diesem Jahr das Votum hielt. 15 Seeleute ertranken, obwohl sie die Mglichkeit gehabt htten, einen sicheren Ort zu erreichen. Aber sie fhlten sich verpflichtet, gerade wegen des schlechten Wetters an ihrem Standort zu bleiben, da sie mit ihrem Licht fr die anderen Seefahrer ein Symbol fr Sicherheit waren, berichtete er. Ein Ereignis, das zeige wie klein der Mensch trotz aller technischen Errungenschaften gegenber den Gewalten der Natur ist und dass sein Leben in der Hand hherer Mchte liegt. Es ist gut, dass gerade hier in der St. Petri-Kirche an die Menschen gedacht wird, die auf See unterwegs sind und waren oder die auf See geblieben sind.

Es ist nicht alles so, wie wir es sehen, wir sollten uns auch auf andere Sichtweisen und Perspektiven einlassen. Wer mit Scheuklappen durch die Welt luft, verpasst einiges, sagte Seemannspastor Mathias Ristau aus Hamburg in seiner Predigt. Das gelte auch fr die Seefahrt, zeigte er auf. Diese sei nicht nur, wie von vielen an Land empfunden, Seefahrerromantik. Zur See zu fahren ist harte Arbeit, bedeutet lange Abwesenheit von zu Hause und Gefahr durch Wellen und Meer, sagte er. Und doch sei sie aus den unterschiedlichsten Grnden fr viele faszinierend. Und es ist gut, dass wir Leute haben, die das auf sich nehmen. Wir brauchen Seeleute fr die maritime Zukunft, denn sie transportieren vieles von dem was wir brauchen und sind Basis unseres Wohlstands. Er sieht den Sonntag der Seefahrt als Dank an die Seeleute. In seiner Predigt ging Ristau auch auf die Geschichte vom verlorenen Sohn ein. Auch sie sei eine Geschichte die Freirume erffne, die zeige, dass es verschiedene Lebensentwrfe gibt.

Einen Hafen der Sicherheit, einen Freiraum der Abwechslung und Hilfe bietet, ist fr viele Seeleute weltweit auch die Seemannsmission, die den Sonntag der Seefahrt organisiert. Doch um ihre Arbeit durchzufhren, ist die Seemannsmission auf Spenden angewiesen. Was jedes Jahr aufs Neue die Planung erschwert. Viel ist von Zuflligkeiten und Schwankungen abhngig, sagte Oberbrgermeister Dr. Ulrich Getsch bei der Grndungsversammlung des Vereins im Anschluss an den Gottesdienst. Um die Arbeit der Seemannsmission in Cuxhaven zu erleichtern, entstand deshalb die Idee den Frderverein Seemannsmission Cuxhaven zu grnden. Bei dem Verein gehe es jedoch nicht nur um die finanzielle Perspektive. Wir wollen auch eine grere Identitt mit den Leuten vor Ort und der Seemannsmission schaffen, ist er sich dabei mit Diakon Martin Struwe, dem Leiter der Seemannsmission Cuxhaven, einig. Dr. Getsch hat sich immer von sich aus fr die Arbeit der Seemannsmission interessiert, zeigte sich Struwe vom Engagement des Brgermeisters begeistert. So sei er etwa immer bei den Weihnachtsbesuchen auf den Schiffen mit dabei. Er kennt unsere Arbeit, sagte er und schlug ihn deshalb als Vorsitzenden fr den Frderverein vor. Ein Vorschlag der einstimmig angenommen wurde. Einstimmig wurden auch Gerd Frerichs als sein Stellvertreter, Hans-Heinrich Brggemann als Schatzmeister und Oliver Fuhljahn als Schriftfhrer gewhlt. Alle drei kennen die Seemannsmission durch ihre Mitarbeit im Ortskomitee der Seemannsmission.

Vervollstndigt wird der Vorstand durch den dreikpfigen Beirat, dem der Stationsleiter der Seemannsmission Cuxhaven, der Seemannspastor der Landeskirche Hannover und der Vorsitzende des Ortskomitees der Seemannsmission Cuxhaven angehren. Insgesamt traten am Sonntag rund 30 Personen dem Frderverein bei. Zu den Grnddungsmitgliedern gehren auch die Bremer Reederei E & B GmbH, die Cuxport GmbH, die DFDS Seaways GmbH, die Lotsenbrderschaft Elbe, die Machulez Transport GmbH, der Nautische Verein Cuxhaven, die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, die Otto Wulf GmbH und Co.KG und die Sparkasse Cuxhaven.
Wer Interesse hat, dem Frderverein Seemannsmission Cuxhaven e.V. beizutreten, kann sich an die Seemannsmission im Grnen Weg 25 unter (04721) 561 20 wenden. Der Jahresbeitrag betrgt 25 Euro fr Privatpersonen und 50 Euro fr juristische Personen.

Der Leiter der Seemannsmission Cuxhaven Martin Struwe mit dem Vorstand des neu gegrndeten Frdervereins Seemannsmission Cuxhaven e.V. mit Oliver Fuhljahn, Hans-Heinrich Brggemann, Gerd Frerichs und Dr. Ulrich Getsch (v.l.). Foto: Willeke




von: willeke
  Frderverein
05.03.15 - 16:20 Uhr  
Frderverein fr die Seemannsmission gegrndet

Initiative nach dem Seefahrtssonntag / Ziel ist es, die Bedeutung des Engagements fr Seeleute strker in den Kpfen zu verankern

VON KAI KOPPE, CUXHAVENER NACHRICHTEN
CUXHAVEN. Auf Anregung des Ortskomitees der Deutschen Seemannsmission kam es im Anschluss an den Gottesdienst zum Sonntag der Seefahrt zu einem Grndungsakt: Im Gemeindesaal von St. Petri wurde der Frderverein Seemannsmission Cuxhaven aus der Taufe gehoben. Sein Sinn und Zweck besteht darin, die Arbeit, die im Seemannsheim und im Club im Grnen Weg 25 geleistet wird, zu untersttzen und sie strker im ffentlichen Bewusstsein zu verankern. Wie Seemannsdiakon Martin Struwe berichtet, verlief die Grndungsversammlung ausgesprochen harmonisch; etwa 30 Personen verabschiedeten einstimmig die Satzung und whlten anschlieend (ebenfalls mit einhelligem Votum) den Vorstand des Frdervereins. Zum ersten Vorsitzenden wurde Oberbrgermeister Dr. Ulrich Getsch bestimmt. Zweiter Vorsitzender ist Gerd Frerichs, als Schatzmeister fungiert Hans-Heinrich Brggemann und das Amt des Schriftfhrers versieht Oliver Fuhljahn. Neben vielen Privatpersonen zhlen auch Firmen und Institutionen zu den Grndungsmitgliedern des neuen Frdervereins. So zum Beispiel die Bremer Reederei E & B, Cuxport, DFDS Seaways, die Lotsenbrderschaft Elbe, die Firma Machulez, der Nautische Verein Cuxhaven, Niedersachsen Ports und die Reederei Otto Wulf.

Wachsende Bedeutung
Der Vorsitzende wies auf die Bedeutung der Arbeit der Seemannsmission hin: In einem Hafen der wachse, gebe es die Notwendigkeit, die steigende Anzahl an Seeleuten an Bord zu untersttzen, sagte Getsch. (kop/red)
von: koppe
  Sonntag der Seefahrt
05.03.15 - 16:01 Uhr  
Ein bisschen auch wie Erntedank!

Seefahrtssonntag sorgte in Dse fr gut besetzte Kirchenbnke / Sichtweisen des Seemannsberufes als zentrales Thema

VON KAI KOPPE, CUXHAVENER NACHRICHTEN
CUXHAVEN. Seeleute bleiben meistens nicht lange, sie kommen und gehen im Rhythmus der Liegezeiten ihrer Schiffe. Dass sie als Gste in dieser Stadt dennoch geschtzt werden, drcken die Cuxhavener mit dem Sonntag der Seefahrt aus, der alljhrlich am ersten Mrzwochenende und unter Federfhrung der rtlichen Seemannsmission veranstaltet wird. So wie am gestrigen Sonntag, wo zahlreiche Brgerinnen und Brger den Weg in die St. Petri-Kirche fanden.
Mit vielen Crews stehe man in Mail-Kontakt, berichtete Seemannsdiakon Martin Struwe nach dem Sonntagsluten. Deshalb konnten Schiffe wie der aktuell im Mittelmeer fahrende Frachter BBC Congo zur Feier des Tages Gre von der Brcke bermitteln ergnzt um die Hoffnung, dass die Seefahrt in der ffentlichen Wahrnehmung doch ein besseres Image erhalte.

Arme Ld an Land
Ein Wunsch, der gar nicht besser zum Thema der Predigt am Seefahrtssonntag htte passen knnen: ber unterschiedliche Blickwinkel sprach Seemannspastor Matthias Ristau (Hamburg) in der gut besuchten St. Petri-Kirche; gemeint war unter anderem jenes
Licht, in dem die Daheimgebliebenen den Arbeitsalltag an Bord betrachten. Da dominiert vielleicht die Vorstellung von Abenteurern, die beim nchstbesten Landgang die Heuer verprassen. Von den Entbehrungen und den Gefahren des Jobs ist seltener die Rede. Es geht darum, die Perspektive zu weiten und sich die Sicht der Seeleute vor Augen zu fhren, fasste Ristau zusammen und zog immer wieder Parallelen zum biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn. Diese Geschichte urteilt nicht, erklrte der Seemannspastor. Sie lege nicht fest, dass es nur eine einzige richtige Antwort gebe.
So mgen de armen Ld an Land (Titel eines vom Lotsenchor intonierten Shantys) zwar zu bedauern sein Berichte ber die harte Realitt, die sich auf See abspielt, sind allerdings geeignet, Fernwehromantik im Handumdrehen zu entzaubern. Das gelang auch dem Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven: Bernhard Meyer, der in diesem Jahr das Votum abgab, hat sich schon zu Beginn seiner Ttigkeit vor Ort mit dem Untergang des Feuerschiffs Elbe 1 auseinandergesetzt. Bei der Tragdie, die sich im Herbst 1936 in einem schweren Orkan abspielte, fanden alle 15 Besatzungsmitglieder den Tod. Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt, sagte Meyer.


Emotionale Momente
Mit seinen Emotionen rang auch der ein oder andere Gottesdienstbesucher, als schlielich derjenigen Seeleute gedacht wurde, die in den letzten zwlf Monaten ihr Leben gelassen haben. Erwhnt wurden dabei auch unzhlige Menschen , die auf der Suche nach einem besseren Leben die Flucht bers Mittelmeer gewagt hatten (und dabei umgekommen sind). In Gedanken war die Gemeinde aber auch bei einem ehemaligen Maschinisten des Schleppers Wulf 7 und dem am 18. Januar verschiedenen Dieter Kirchner. Kirchner hatte den Lotsenchor jahrzehntelang geleitet.
Trotzdem: Der Sonntag der Seefahrt war keine traurige Veranstaltung. Ein bisschen ist das auch wie Erntedank!, fand Seemannspastor
Ristau. So ppig wie in manchen Kirchen im Herbst war der Tisch beim Sea Sunday in St. Petri zwar nicht gedeckt. Doch im Anschluss an den Gottesdienst wurde unter der Empore Kaffee ausgeschenkt und Klnschnack gehalten..

Die Predigt bernahm in diesem Jahr der Hamburger Seemannspastor Matthias Ristau. Foto: Koppe




von: koppe
  Weihnachtsaktion
06.01.15 - 10:09 Uhr  
Zur Bescherung in den Seemannsclub

Seemannsmission hat ber die Advents-und Weihnachtszeit besonders viele Seeleute im Hafen besucht
VON THOMAS SASSEN
CUXHAVEN. Einerseits der regen Bauttigkeit in den Offshore-Windparks rund um Helgoland und andererseits dem Sturm in der Deutschen Bucht hatten es die Mitarbeiter der Cuxhavener Seemannsmission zu verdanken, dass sie dieses Jahr zu Weihnachten besonders viele Seeleute besuchen konnten.

Mit ihrem Auftritt und ein paar Weihnachtsliedern spielten sich die Kinder schnell in die Herzen der besuchten Seeleute.
Mit zwei Teams waren die Mitstreiter der Seemannsmission an Heiligabend auf Missionstour.



Die Cuxhavener Hfen lagen voll mit Schiffen, auf denen Menschen aus zahlreichen Nationen die Feiertage verbrachten. Verstndlich, dass sie dabei fr jede Abwechslung dankbar waren, zumal, wenn es sich um so netten Besuch handelte, wie den der Seemannsmission.
Seemannsdiakon Martin Struwe, seine neue Mitarbeiterin Martina Schindler die das Team fr zwei Jahre auf 30-Stunden-Basis verstrkt und sechs ehrenamtliche Helfer besuchten an den Weihnachtstagen insgesamt 82 Schiffe. Dabei berraschten sie die Seeleute mit 850 kleinen Geschenktten, in denen sich auch die beliebten Telefonkarten befanden, die die Seeleute gerne nutzen, um ihre Familien in der Heimat anzurufen.
Gerade an Heiligabend und an den Weihnachtstagen ist der Kontakt zur Familie besonders wichtig, wei Struwe aus seiner Erfahrung mit der seit mehreren Jahren durchgefhrten Spendenaktion Weihnachten am Ohr. Lcheln auf die Gesichter der meist auslndischen Seeleute zauberte auch der Besuch von einigen Kindern, die zusammen mit den beiden Ehrenamtlichengruppen an Bord gingen und in der Messe jeweils ein paar Weihnachtslieder sangen und spielten.
Das war ein schnes Erlebnis, freut sich Struwe, der auch seine eigenen Kinder fr die Aktion gewinnen konnte. Zum Beispiel auf der Friedrich Ernestine, dem Offshore-Errichterschiff bei der Mtzelfeldtwerft, kamen Crew und Koch in der Messe zusammen. Fr eine Viertelstunde ruhten einmal alle Arbeiten und die Besatzung von den Philippinen, aus Rumnien und Polen rckte noch Stck enger zusammen als sonst, erinnert sich Struwe. Einige Seefahrer folgten auch der Einladung, den Heiligabend im Seemannsclub im Grnen Weg zu verbringen. 18 Leute von verschiedenen Schiffen versammelten sich dort am Abend zum Bfett und zur Bescherung.

Die Telefonkarten der Spendenaktion Weihnachten am Ohr lsten auch bei der Crew des Errichterschiffes Friedrich
Ernestine groe Freude aus. Die Aktion bringt ihnen ihre Familie ein Stck nher.





Feierliche Stimmung herrschte an Heiligabend auch im Seemannsclub. Wie
an den Feiertagen suchten die Seeleute Kontakt und Gesprche.




von: sassen
  Theater
23.06.14 - 16:12 Uhr  
UM UNS HERUM NUR NICHTS

Auffhrung des Dokumentartheaters in Cuxhaven am 25 und 26. Juli 2014
eine Kooperation von Das Letzte Kleinod und der Seemannsmission Cuxhaven





Das Letzte Kleinod inszeniert im Sommer 2014 das dokumentarische Theaterstck UM UNS HERUM NUR NICHTS ber dem Arbeitsalltag auf See. Dafr begleitete der Autor Jens-Erwin Siemssen mehrere Frachtschiffe bei der Fahrt auf europischen Schifffahrtsrouten. An Bord fhrte er zahlreiche Gesprche mit Seeleuten. Offiziere, Maschinen- und Deckspersonal erzhlten von ihrem Job, dem Schiff und der Heimat. Aus den Interviews ist ein Theatertext entstanden. Das Stck wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Seemannsmission in Hfen an der deutschen Nordseekste gespielt.

Kein Beruf ist mehr mit Vorurteilen besetzt, als der der Seeleute. Doch romantische Klischees entsprechen nicht dem Alltag des modernen Frachtarbeiters. Fernab unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit existiert auf See eine abgeschottete Welt der Cargonauten. Die Crew stammt meist aus mehreren Nationen. Ihre Rechte sind durch internationale Seeabkommen nur drftig geschtzt und kaum zu kontrollieren. Durch immer effizientere Ladeablufe verringern sich die Liegezeiten der groen Containerschiffe auf wenige Stunden, bevor es wieder nach See geht. Denn ein Containerschiff kostet tglich mehrere zehntausend Euro. Laut internationaler Transportarbeitergesellschaft gibt es weltweit 1,2 Millionen Seeleute, welche eine hochkomplexe Logistik fr die Lenkung von Warenstrmen betreiben.

Ich hab den Vertrag Freitag unterschrieben und bin am Montag an Bord gegangen. Sonntagnacht musste ich los. Das kann ich gar nicht beschreiben. Irgendwie hast du keinen Hunger, du willst gar nichts. Du willst nur bleiben. Und den Tag gemeinsam verbringen. Du willst, dass eine Minute einen Monat lang dauert. Wenn du weit, dass du fr so lange Zeit weg musst. Aber was kannst du tun?

Dennoch zieht es die Seeleute immer wieder zur See zurck. Der Alltag auf See ist bersichtlicher, beschrnkt sich die Welt hier doch auf wenige Quadratmeter. Tatschlich scheitern viele langjhrige Seeleute an den komplexeren Sozialstrukturen an Land. Die dokumentarische Inszenierung berichtet ber die persnlichen Schicksale der Seeleute. Was lassen sie an Land zurck? Welche Hoffnungen tragen sie mit sich? Was verbindet sie mit der See?

Die Erzhlungen der Seeleuten wurden zu einem Theatertext verdichtet. Geprobt wird das Stck an originalen Schaupltzen: Auf dem Deck von Frachtschiffen, in der Seemannsmission und auf dem Containerterminal werden die fnf Schauspieler (Andreas Kerbs, Christos Anastasopoulos, Barry Emond, David Hardenberg, Dan-Thy Nguyen) mit dem Bordalltag und der Gefhlswelt von Seeleuten konfrontiert. Regie fhrt Jens-Erwin Siemssen, die dramaturgische Begleitung hat Karsten Barthold.

Vorstellung von
um uns herum nur nichts - Dokumentartheater ber den Arbeitsalltag auf See

Freitag, 25. Juli 2014, 20:00 Uhr
Samstag, 26. Juli 2014, 20:00 Uhr
Neue Seebderbrcke, Am Jachthafen, 27472 Cuxhaven

Weitere Informationen und VVK unter 0 47 49 10 25 64 und www.das-letzte-kleinod.de
sowie in der Seemannsmission Cuxhaven 0 47 21 56 12 0

Das Letzte Kleinod inszeniert Orte und deren Geschichten. Die dokumentarischen Vorstellungen werden nach den Erzhlungen von Zeitzeugen gestaltet und an den originalen Schaupltzen aufgefhrt. Meist bearbeitet das Theater maritime Themen, die an der niederschsischen Kste spielen. Das Letzte Kleinod bearbeitet lokale Themen oft in einem internationalen Zusammenhang. Die Vorstellung Atalanta wurde auch in Kenia und in Tansania gespielt. Die Vorstellung Die verlorenen Shne ber Walfang fhrte das Kleinod im Nationaltheater Nuuk/ Grnland und in Uummannaq auf. Weitere Projekte realisierte Das Letzte Kleinod in Kanada, Spitzbergen, Island, Spanien, Tonga, Polen und in den Niederlanden. Das Letzte Kleinod wurde im September 2013 mit dem Kulturpreis der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover ausgezeichnet. In der Spielzeitrckschau 2012 von Die Deutsche Bhne wurde Das Letzte Kleinod als Theater mit einem knstlerisch besonders mutigen und tragfhigen Profil genannt. Im Jahrbuch von TheaterHeute 2011 wurde der Knstlergruppe von einem Kritiker das Prdikat der besten Gesamtleistung eines Theaters in der Saison zugesprochen.

Weitere Informationen: www.das-letzte-kleinod.de

Das Projekt wird mit freundlicher Untersttzung vom Land Niedersachsen, der Deutschen Seemannsmission, dem Landschaftsverband Stade, der Stadt Emden, der Stadt Cuxhaven, dem Landkreis Cuxhaven, der Kreissparkasse Wesermnde-Hadeln, der Sparkasse Wilhelmshaven, der Ursula-Wulfes-Stiftung der ITF Billigflaggenkampagne durchgefhrt.

Weitere Vorstellungen von
um uns herum nur nichts - Dokumentartheater ber den Arbeitsalltag auf See

Montag, 7. Juli 2014, 20:00 Uhr, Vorauffhrung/ Try-out in Husum
In Kooperation mit der Deutschen Seemannsmission und dem Speicher Husum
Speicher Husum, Hafenstrae 17

Donnerstag, 10. Juli 2014, 20:00 Uhr, Brunsbttel: URAUFFHRUNG
in Kooperation mit der Seemannsmission Brunsbttel
Seemannsheim, Kanalstrae 8

Freitag, 11. Juli 2014, 20:00 Uhr, Hamburg
Samstag, 12. Juli 2014, 20:00 Uhr, Hamburg
In Kooperation mit dem Seemannsclub Duckdalben
Schuppen 52A, Australiastrae

Dienstag, 15. Juli 2014, 20:00 Uhr, Stade-Btzfleth
in Kooperation mit der Seemannsmission Stade-Btzfleth
Buss Terminal Stade, Am Seehafen 4

Donnerstag, 17. Juli 2014, 20:00 Uhr, Emden
in Kooperation mit der Seemannsmission Emden
Seemannsheim, Am Seemannsheim1

Samstag, 19. Juli 2014, 20:00 Uhr, Wilhelmshaven
in Kooperation mit der Seemannsmission Wilhelmshaven
Wiesbadenbrcke, Jadeallee/ Emsstrae

Montag, 21. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bremerhaven
Dienstag, 22. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bremerhaven
Mittwoch, 23. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bremerhaven
in Kooperation mit der Seemannsmission Cuxhaven
Seemannsclub Welcome, An der Nordschleuse 1

Freitag, 25. Juli 2014, 20:00 Uhr, Cuxhaven
Samstag, 26. Juli 2014, 20:00 Uhr, Cuxhaven
in Kooperation mit der Seemannsmission Cuxhaven
Neue Seebderbrcke, Am Jachthafen


Das Letzte Kleinod
Schienenweg 2
27619 Schiffdorf
produktion@das-letzte-kleinod.de

von: das letzte kleinod
  Sonntag der Seefahrt 2014
05.03.14 - 12:04 Uhr  
Einsamkeit oft das grte Problem

Seemannsmission feierte in voll besetzter St. Petri-Kirche Gottesdienst zum traditionellen Sonntag der Seefahrt

Von Thomas Sassen, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Ein auergewhnlicher Fall mit Beispielscharakter stand diesmal im Mittelpunkt des Seemannssonntag in der St. Petri-Kirche. Der Leiter der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven, Erster Polizeihauptkommissar Ingo Zegenhagen, erinnerte in seinem Votum an drei Geisterschiffe.

Gemeint ist das Schicksal der 41 Seeleute, die an Bord von drei aufgegebenen Maersk-Containerschiffen im vergangenen Jahr auf einem Ankerplatz in der Deutschen Bucht in eine extreme menschliche Notlage geraten waren. Fast sechs Wochen hatten sie auf Reede gelegen, ohne dass sich Reeder und Charterer um die Schiffe gekmmert htten. Zegen-hagen wollte den Fall als Beispiel dafr verstanden wissen, was sich fast tglich an menschlichen Tragdien in der unter mrderischem Konkurrenzdruck stehenden internationalen Schifffahrt abspielt. Martin Struwe, Leiter der Cuxhavener Seemannsmission und Organisator des Sonntags der Seefahrt, unterlegte dies anschlieend mit handfesten Zahlen. Er sprach anwesende Seeleute auch in Englisch an.
264 Piratenberflle
ber 1000 Seeleute sind danach im Laufe des vergangenen Jahresin Ausbung ihres Berufes sogar ums Leben gekommen. 304 Seeleute wurden von Piraten als Geiseln genommen, von denen 36 entfhrt wurden. Ein Seemann wurde gettet. 49 sind aktuell noch in der Hand von Piraten.
Rckblende in die Geschichte: 437 von 493 Passagieren verloren beim Untergang des Hapag- Dampfers Cimbria ihr Leben, als das Auswandererschiff in der Nacht des 19. Januar 1883 von einem englischen Kohlenfrachter vor den ostfriesischen Inseln gerammt wurde und unterging. An dieses traumatische Ereignis
erinnern Exponate im neuen Museum Windstrke 10, deren Leiterin Dr. Jenny Sarrazin die damalige Tragdie kurz darstellte, bevor der Lotsenchor Cuxhavendas Thema mit der ergreifenden Moritat von zwei Brdern, die
nach Amerika auswandern wollten und bei dem Untergang ihr Leben verloren, musikalisch aufgriff.
Militrpfarrer Marcus Christ aus Nordholz griff in seiner Predigt das Thema Mensch, Natur und Gefahren der Seefahrt auf, in dem er das Bild von Jonas und dem Walfisch bemhte. Auf See und an der Kste (Sturmfluten) sei der Mensch den Krften der Natur in besonderem Mae ausgeliefert, weshalb unter Kstenbewohnern und Seefahrern seit jeher eine gewisse Demut und das Vertrauenauf Gottes Hilfe verbreitet seien. Wer beten lernen will, muss zur See fahren, laute daher auch ein altes Sprichwort an der Kste.
Heute kmmere sich die Deutsche Seemannsmission mit Rat und praktischer Hilfe um Seeleute aller Nationen. Im Cuxhavener Hafen stnden Martin Struwe und sein Team den Besatzungen der Schiffe in vorbildlicherweise zur Seite, sagte Ingo Zegenhagen.
106 Jahre Seemannsmission
Sie sorgten fr ein wenig mehr Menschlichkeit in der Seefahrt, in dem sie Zuhren, in Dingen des Alltags helfen und ein bisschen Geborgenheit in der oft fremden Kultur vermittelten. Seit 106 Jahren gibt es die Seemannsmission in Cuxhaven.

Der Gottesdienst zum Seemannssonntag lockte auch diesmal wieder viele Gemeindemitglieder und Seefahrtsinteressierte in das groe Gotteshaus von St. Petri. Foto: Sassen




von: sassen
  Taifun auf den Philippinen
16.11.13 - 16:01 Uhr  
Seeleute fhlen sich jetzt oft nur hilflos

VON THOMAS SASSEN, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Seemannsdiakon Martin Struwe hat im Cuxhavener Hafen jeden Tag mit philippinischen Seeleuten zu tun. Freitagmorgen lagen sechs Schiffe mit Filipinos
im Hafen, weitere zwei waren angekndigt.
Die Mnner sind ganz unterschiedlich betroffen, ist die Erfahrung Struwes aus Gesprchen der vergangenen Tage. Einige kmen zum Beispiel aus der Gegend
von Manila, die vom Taifun weitgehend verschont blieb. Andere htten Angehrige, die ihr Haus und ihr gesamtes Eigentum verloren haben. Tote htten seine Seeleute bisher glcklicherweise nicht zu beklagen gehabt.
Aus Gesprchen mit Bremerhavener Kollegen wei Struwe, dass einige Reedereien sich sehr kulant gegenber ihren philippinischen Seeleuten verhielten. Einigen sei trotz laufender Vertrge freigestellt worden, nach Hause zu fliegen. Hufig wrden auch die Bordtelefone fr lange Anrufe in die Heimat kostenlos zur Verfgung gestellt.
Qulende Ungewissheit
Wie hilflos manche Betroffenen mit der qulend ungewissen Situation umgingen, zeige das Beispiel, in dem ein Filipino bat, mit ihm bei real Lebensmittel zu kaufen, die er zur Untersttzung der hungernden Familie nach Hause schicken wollte. Das sei derzeit natrlich vllig zwecklos, weil Pakete mit Sicherheit nicht ankommen wrden, so Struwe.
Zu einer eigenen Spendenaktion wolle die Seemannsmission in Cuxhaven nicht aufrufen, obwohl er in den vergangenen Tagen mehrfach von Cuxhavener Brgern darauf angesprochen worden sei. Stattdessen empfiehlt Struwe, sich einer der groen Hilfsaktionen wie Deutschland hilft anzuschlieen, die im Fernsehen zu Spenden aufriefen.
Auf vielen Schiffen in Europa fahren philippinische Seeleute. Zum Beispiel auch auf dem Helgolandversorger, auf dem Viehtransporter Express 1, der krzlich
in Cuxhaven gestrandet war und noch immer im Amerikahafen liegt, auch auf dem Offshore- Spezialschiff Blue Capella oder den beiden Kstenmotorschiffen Hannelore und Hogeland, die krzlich von den Mitarbeitern der Seemannsmission in Cuxhaven besucht worden waren. (tas)

von: sassen
  Spendenbergabe
11.12.13 - 15:51 Uhr  
Konfirmanden sammelten 5000 Euro fr die Seemannsmission

Jugendliche aus der Gemeinde Meerbusch berraschten Seemannsdiakon

Viel Geld hatten die Konfirmanden aus der Gemeinde Meerbusch im Rheinland fr die Cuxhavener Seemannsmission gesammelt. Krzlich berreichten sie es an Seemannsdiakon Martin Struwe



CUXHAVEN. Vor knapp 50 Konfirmanden aus dem Rheinland konnte Diakon Martin Struwe am letzten Mittwoch ber die Arbeitsund Lebenssituation von Seeleuten und die Aufgaben der Cuxhavener Seemannsmission berichten.
Die Jugendlichen, die mit dem Besuch einer 22-jhrigen Tradition ihrer Gemeinde folgen, hatten sich bereits vor zwei Wochen in ihrer Heimatgemeinde im Rahmen
eines Seefahrtsgottesdienstes auf den Besuch in Cuxhaven vorbereitet. Aus Struwes Vortrag entwickelte sich schnell ein offenes Gesprch mit den Jugendlichen, die mit ihren Fragen deutlich machten, wie gro ihr Interesse an dem Thema ist.
Im Anschluss an das Gesprch berreichten die Jugendlichen gemeinsam mit ihrem Gemeindepfarrer Wilfried Pahlke eine Spende von ber 5000 Euro. Die Summe
ergab sich aus Kollekten des diesjhrigen Konfirmationsgottesdienstes und weiteren Gemeindeveranstaltungen. Martin Struwe bedankte sich herzlich im Namen der Cuxhavener Seemannsmission fr die grozgige Untersttzung und versprach, das Geld sinnvoll einzusetzen.

von: struwe
  MENSCHEN IN UNSERER STADT
02.11.13 - 15:35 Uhr  
Frische Luft des Seemannslebens

Studienvorbereitungen ganz eigener Art

VON THOMAS SASSEN, Cuxhavener Nachrichten
Raphael Moser hat ein einnehmend freundliches, natrliches Lcheln, mit dem er sofort eine Brcke zu seinem Gegenber aufbaut. Ein Wesenszug, der dem 21-Jhrigen in seinem neuen Job als FSJler bei der Cuxhavener Seemannsmission hilft, Tren und Herzen zu ffnen.
Foto: Sassen



Bereits die ersten drei Monate in Cuxhaven nennt der junge Mann aus dem kleinen Ort Rottenburg am Neckar eine wichtige Erfahrung, die ihm einen Einblick in eine so ganz andere Lebenswelt gebracht htte. Die Welt der Seeleute, die er nun im Auftrag der Seemannsmission regelmig im Cuxhavener Hafen kennenlernt, ist das krasse Gegenteil zu seinem bisherigen Leben als Sohn aus einem gut behteten katholischen Elternhaus. Und gerade das reizt den vielseitig interessierten jungen Mann. Der erste Kontakt kam ber den Direktor der Cuxhavener Seefahrtschule Rudolf Rothe zustande, der seinen Vater, einen Marineoffizier aus der heimischen Marinekameradschaft kannte. Schlielich zeigte das Internet den weiteren Weg zu der frei gewordenen Stelle in Cuxhaven.
Inzwischen gehrt Raffi, wie ihn sein Chef, Seemannsdiakon Martin Struwe, nennt, zur festen Besatzung im Seemannsheim im Grnen Weg, die neben den beiden Festen aus vier ehrenamtlichen Mitarbeitern besteht. Einer ist Horst, ein ehemaliger Trucker, mit dem Raphael Moser am Donnerstag unter anderem auf dem Viehtransporter war, um die philippinischen Seeleute bei Einkufen in der Stadt zu untersttzen. Seine Aufgabe formuliert der Neue ebenso engagiert wie offen: Was kann ich dazu beitragen, dass die Menschen sich ein bisschen mehr wohlfhlen bei ihrem Aufenthalt in Cuxhaven? Moser macht keinen Hehl daraus, dass er aus christlichen Beweggrnden handelt.
Schlielich wolle er nach seiner Zeit in Cuxhaven vermutlich in Tbingen katholische Theologie und Philosophie studieren. Zurzeit pausiere er allerdings in Sachen Kirche. Ich musste mal raus aus der katholischen Luft zu Hause, sagt er mit einem breiten Grinsen. Sein Abi hat der schulische Sptznder auf dem Umweg ber das Erzbischfliche Sptberufenensemiar in St. Matthias in Wolfratshausen gemacht.
Dort habe ich auch Latein und Griechisch gelernt, was mir jetzt natrlich nicht viel ntzt. Dafr
aber seine Englischkenntnisse, die er bei den mehr oder weniger intensiven Gesprchen mit den
Seeleuten aus aller Welt tglich verbessern kann.

von: sassen
  HeimatLIVE Beitrag zum Sonntag der Seefahrt 2013
07.05.13 - 15:06 Uhr  
In einem Bericht von "HeimatLIVE" wurde ber den Sonntag der Seefahrt 2013 berichtet.


Hinweis zu heimatLIVE:
"heimatLIVE" ist Ihr Fernsehsender fr die Region. Aus unseren Studios berichten wir tglich aus dem Nordwesten Niedersachsens. Wir zeigen, was vor Ihrer Haustr passiert. Wissenswertes vom Tage, der Sieg des rtlichen Sportvereins, der Tipp frs neue Restaurant gleich um die Ecke und natrlich das tgliche Wetter in der Heimat. 24 Stunden am Tag. Alle Beitrge und Sendungen finden Sie natrlich auch in unserer groen Mediathek. Zum Abruf, wann immer Sie mchten. Weitere Informationen zu uns und unserem Programm finden Sie im Internet unter www.heimatlive.tv. Oder Sie besuchen uns in unseren glsernen Studios in Cloppenburg, Leer oder Cuxhaven.
von: Janis
  Sonntag der Seefahrt 2013
07.03.13 - 22:19 Uhr  
Nicht jeder Sturm weht drauen

Sonntag der Seefahrt in der St. Petri-Kirche / Das Risiko fhrt auf jeder Fahrt mit / ber 1000 Seeleute starben 2012 bei ihrer Arbeit

Von Maren Reese-Winne, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Dass Cuxhaven eine Seefahrerstadt ist, zeigte die volle St. Petri-Kirche am Sonntag der Seefahrt. Bilder von Seeleuten unserer Tage, umgeben von dicken Tauen, empfingen die Besucher, die dazu Erluterungen der Arbeit der Seemannsmission lesen konnten.


Seemannsdiakon Martin Struwe, Pastor Manfred Gruhn, Superintendent Jrg Meyer-Mllmann und der Lotsenchor Cuxhaven unter der Leitung von Dieter Kirchner mit seinen gefhlvoll vorgetragenen Liedern gestalteten einen bewegenden Gottesdienst. Auch mit den raffiniertesten technischen Erfindungen unserer Tage lassen sich Risiken auf See nicht ausschlieen. Gute Ausbildung und moderne Technik haben Wind, Wetter, Naturgewalten und Piraterie nicht immer etwas
gegenber zu setzen.
297 Piraten-berflle
Allein im vergangenen Jahr hat es auf den Weltmeeren 297 berflle von Piraten gegeben, bei denen 585 Seeleute als Geiseln genommen, 26 entfhrt und sechs gettet wurden. Ihrer und der weltweit ber 1000 Seeleute, die im Jahr 2012 whrend ihrer Arbeit gestorben sind, gedachten die Gottesdienstbesucher schweigend, whrend eine Kerze als Symbol fr Trauer und Hoffnung entzndet wurde. Die Religion habe in der christlichen Seefahrt seit jeher eine wichtige Rolle gespielt, stellten sowohl Reeder und Schlepperkapitn Andreas Wulf in seinem Votum als auch Jrg Meyer-Mllmann in der Predigt fest. Andere Nationen leben ihren christlichen Glauben deutlich offener aus, sagte Andreas Wulf. Er veranschaulichte die Kniffligkeit und das Risiko bei jedem Schlepper-Einsatz: Wir laufen wie die Seenotretter auch aus, wenn andere im Hafen Schutz suchen.
Vieles, was durch immer strengere Regeln festgeschrieben werde, sei bei einer christlichen Lebensweise eigentlich eigentlich selbstverstndlich. Die Bordgemeinschaft muss wie eine kleine Familie sein.
Heimat Seemannsmission
Doch das sei nicht immer so, stellte Jrg Meyer-Mllmann fest: Der Seemann erlebt nicht nur Strme auf dem Wasser, sondern auch im Schiff und in sich drin. Gerade in Zeiten der Einsamkeit und Konflikte an Bord helfe Seeleuten nicht nur der Glaube, sondern auch die offene Aufnahme in der Seemannsmission. Deren Mitarbeitern dankte Meyer-Mllmann besonders.

Der Lotsenchor Cuxhaven unter der Leitung von Dieter Kirchner (r.) gestaltete den Gottesdienst zum Sonntag der Seefahrt zum wiederholten Mal uerst
stimmungsvoll. (Fotos: Reese-Winne)




von: reese-winne
  Sonntag der Seefahrt 2013
06.03.13 - 10:00 Uhr  
Sei Kompass und Wind, wo wir auch sind

Seemannsmission Cuxhaven feiert Sonntag der Seefahrt in der St. Petri Kirche

Von Joachim Tonn, Cuxhavener Kurier
Drei Schiffe haben Gre an die Seemannsmission Cuxhaven geschickt; auch von der Grey Fox, die derzeit vor der Kste Sdafrikas kreuzt. Durch die rauesten Nchte segeln wir, zitiert Seemannsdiakon Martin Struwe aus dem Brief.


In der Seemannsmission wird Menschen ein paar Stunden eine fremde Welt zur Heimat. Manch einer findet hier auch einen Hafen in Not. Von einer Leinwand schenken uns Menschen, die Gste in unserem Hafen sind, ein Lcheln. Fremde Menschen bekommen auf einmal vertraute Gesichter. Seeleute vereint, fernab der
Heimat, den endlosen Weiten der See ausgeliefert zu sein.
Den Glauben sollte man nie ber Bord werfen, bekennt Andreas Wulf, Geschftsfhrer der Reederei Otto Wulf. Bei uns beginnt der Sturm schon bei Windstrke fnf oder sechs, bedeutet der Kapitn, der schon viele Strme erlebt hat. Wenn Einstze gelungen sind, sage ich: Danke, lieber Gott, es war ein guter Job. Die Bordgemeinschaft solle immer wie eine Familie sein, dann, und nur dann knne fast alles gelingen, sagt er.
Wer so arbeitet, schafft christliche Seefahrt, findet Superintendent Jrg Meyer-Mllmann und fhrt fort: Wer zur See fhrt, kann von Strmen, aber auch von Einsamkeit erzhlen.
Was trgt dann, wenn alles wankt? Ergriffenheit, als der Lotsenchor Cuxhaven das Stck, das die Bordkapelle beim Untergang der Titanic gespielt hat, anstimmt: Nearer my God to you! hallt es durch die ehemalige Marinegarnisonkirche.
Ein Schweigen fr die ber 1000 Seeleute, die 2012 in Ausbung ihres Berufes starben. 297 Piratenberflle gab es, 585 Geiseln wurden genommen Seefahrer leben gefhrlich.
Viele wunderbare Menschen sind unter ihnen. Wie Rana Naveed Eigner des Hochseeschleppers W-Power. Wenn jemand ber Gott rede, verstehe das jeder, sagt er, because God is the creator of the world. We feel very happy in Cuxhaven, ergnzt er. Captain Wulf is a very good man, he has a very good heart! Fr Ram Babumanu und Raj Gurmeet von der W-Power ist es das zweite Mal, das sie in der St. Petri Kirche sind. Das erste Mal waren sie Weihnachten 2010 hier. Die Musik hren sie gern, vor allem die Orgel. So was haben wir bei uns in Indien nicht, sagen sie. Ihr Gott ist Ram. Manchmal beten wir auch, sagen sie, Ram ist immer bei uns. Er ist Kompass und Wind. Jt



Seemannsdiakon Martin Struwe, Ram Babumanu, Andreas Wulf, Rana Naveed und Raj Gurmeet. (Foto: Tonn)




von: tonn
  Zustzlicher ffnungstag
19.02.13 - 10:35 Uhr  
Seemannsclub ab 1. Mrz auch freitags geffnet

Das abendliche Angebot der Seemannsmission im Grnen Weg, das 2007 mit 2 ffnungstagen begann und 2009 um einen Tag erweitert wurde wird ab Mrz auch freitags seine Tren ffnen. Dies wird mglich durch ein Team von Ehrenamtlichen, die diesen zustzlichen ffnungstag sicherstellen wollen.

Team der Ehrenamtlichen und die FSJlerin Sarah Herzog



Im vergangenen Jahr haben knapp 1100 Seeleute aus 27 Lndern den Seemannsclub besucht. Knapp die hlfte der Besucher wurden von der Seemannsmission kostenlos von Bord abgeholt und und zurckgebracht.
Neben dem wichtigen Kontakt in die Heimat via Internet und Telefon, wird von den Gsten vielfach die Gelegenheit genutzt, um mit Kollegen von anderen Schiffen oder mit Mitarbeitern der Mission ins Gesprch zu kommen.
Der Seemannsclub ist nun montags, dienstags, donnerstags und freitags von 19-22 Uhr geffnet, an anderen Tagen ist dies nach Verabredung mglich.
von: struwe
  Spende
19.02.13 - 10:28 Uhr  
Franz-Mtzelfeldt-Stiftung untersttzt die Seemannsmission mit 5000,- Euro

Bereits zum dritten Mal untersttzt die Franz-Mtzelfeldt-Stiftung die Cuxhavener Seemannsmission mit einem Betrag in Hhe von 5000,- Euro. Die Summe dient zur Finanzierung der Stelle fr das freiwillige soziale Jahr bei der Seemannsmission.
Holger Eustermann vom Vorstand der Stiftung freute sich, dass die Stiftung weiterhin die Seemannsmission durch diese Spende untersttzen kann. Ziel dieser Spende sei es, einen jungen Menschen im maritimen Umfeld zu untersttzen und gleichzeitig die soziale Arbeit fr Seeleute im Cuxhavener Hafen sicherzustellen. Dies she der Vorstand der Stiftung in diesem Projekt in vorbildlicher Weise umgesetzt


Die FSJlerin Sarah Herzog an Bord



Seemannsdiakon Struwe betonte, dass ein Erhalt der Stelle ohne diese Spende kaum mglich sei. So habe die Stiftung vor 3 Jahren spontan ihre Untersttzung zugesagt, als damalige Frdermittel gestrichen wurden. Daher sei er fr die Untersttzung beraus dankbar. Ohne die FSJ-Stelle wre die Arbeit in der aktuellen Qualitt nicht mglich. Im letzten Jahr besuchte die Seemannsmission ber 900 Schiffe in Cuxhaven und empfing im Seemannsclub gut 1000 Gste.
Zur Zeit absolviert die Cuxhavenerin Sarah Herzog noch bis August ihr FSJ bei der Seemannsmission. Diakon Struwe merkte schmunzelnd dazu an, dass ihre beiden Vorgngerinnen der Seefahrt auch nach ihrem Jahr bei der Seemannsmission der Seefahrt erhalten geblieben seien. Eine studiert Nautik, die andere macht eine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau.

von: struwe
  Spendenbergabe
11.10.12 - 09:00 Uhr  
Meerbuscher Konfirmanden untersttzen die Seemannsmission

Seit 21 Jahren besuchen Konfirmanden aus Meerbusch im Rheinland jedes Jahr in den Herbstferien die Cuxhavener Seemannsmission.

Meerbuscher Konfirmanden berreichen Diakon Struwe die Kollekten.



Unter der Leitung von Pastor Pahlke, der im Mrz beim traditionellen Sonntag der Seefahrt die Predigt hielt, lieen sich auch in diesem Jahr ber 50 Konfirmanden von Seemannsdiakon Martin Struwe ber die Arbeit der Mission und das Leben auf See informieren.
Im Anschlu daran berreichten die Konfirmanden Kollekten in Hhe von 3916,24 Euro. Pastor Pahlke, betonte dabei die langjhrige Verbindung seiner Gemeinde zur Cuxhavener Seemannsmission und den Willen diese wichtige diakonische Arbeit zu untersttzen.
von: struwe
  Fotogalerie
07.05.12 - 11:58 Uhr  
Best Smile 2012




Finden Sie unter diesem LINK die Fotogalerie unserer Aktion "Best Smile 2012!"
von: struwe
  Film Sonntag der Seefahrt
15.03.12 - 11:35 Uhr  
In einem Bericht von "HeimatLIVE" wurde ber den Sonntag der Seefahrt 2012 berichtet. Sie finden hier den Bericht und das "komplette" Konzert von Mr. Ocanada.

Zum Anschauen fer Filme klicken Sie bitte auf eines der beiden Fotos (Das Video wird in einem neuen Fenster geladen):







Hinweis zu heimatLIVE:
"heimatLIVE" ist Ihr Fernsehsender fr die Region. Aus unseren Studios berichten wir tglich aus dem Nordwesten Niedersachsens. Wir zeigen, was vor Ihrer Haustr passiert. Wissenswertes vom Tage, der Sieg des rtlichen Sportvereins, der Tipp frs neue Restaurant gleich um die Ecke und natrlich das tgliche Wetter in der Heimat. 24 Stunden am Tag. Alle Beitrge und Sendungen finden Sie natrlich auch in unserer groen Mediathek. Zum Abruf, wann immer Sie mchten. Weitere Informationen zu uns und unserem Programm finden Sie im Internet unter www.heimatlive.tv. Oder Sie besuchen uns in unseren glsernen Studios in Cloppenburg, Leer oder Cuxhaven.
von: struwe
  Vortragsveranstaltung
21.02.12 - 10:25 Uhr  
Passt nicht zum Bild des harten Seemanns

7. Mrz referiert Psychologe ber Stress in Handelsschifffahrt / ffentlich, in der Seefahrtschule

VON THOMAS SASSEN, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Tagelang auf See, Strme, monatelange Trennung von Familie und Freunden, Einsamkeit, Angst vor Piraten und Mobbing das sind die Kehrseiten eines Lebens als Seemann in der Handelsschifffahrt. Den sich daraus ergebenden psychischen Problemen von Seeleuten widmet sich eine Veranstaltung zu der die Seefahrtschule Cuxhaven, die Deutsche Seemannsmission und der Facharzt fr psychosomatische Medizin, Dr. Jochen Timmermann, am 7. Mrz um 19 Uhr in die Aula der Seefahrtschule einladen. Gste sind dazu herzlich willkommen.
Einsamkeit an Bord und die oft monatelange Trennung von Familie und Freunden machen den Seeleuten oft auch psychisch schwer zu schaffen. Eine Veranstaltung am 7. Mrz widmet sich diesem Thema. Foto: Obermann



Alkohol, Drogen, Gewalt und Flucht vor Verantwortung sind die hufigsten Reaktionen von Seeleuten, wenn sie mit der stndigen berlastung durch das Leben an Bord und dem psychischen Druck nichts anderes mehr entgegenzusetzen haben.
Mit dem Themenbereich Stress in der Handelsschifffahrt und den sich daraus ergebenden sogenannten posttraumatischen Belastungstraumata bei Seeleuten hat sich Prof. Dr. Manfred Zielke, Professor fr Klinische Psychologie an der Fakultt fr Sozialwissenschaften der Universitt Mannheim, wissenschaftlich auseinandergesetzt. ber seine Erfahrungen und Erkenntnisse wird
der Mediziner am 7. Mrz in der Seefahrtschule berichten.

Bis die Patienten sich dem Befund stellen und sich damit auseinandersetzen, dauert es oft sehr lange, wei Dr. Jochen Timmermann, Facharzt fr psychosomatische Medizin, aus seiner tglichen Praxis. Seit Oktober 2000 praktiziert er in Rumen in der
ehemaligen Grimmershrnkaserne in Cuxhaven. Er hat den Kontakt zu dem Kollegen hergestellt.

Eine psychische Erkrankung, das passt nicht zum Bild des harten Seemanns, der allen Gefahren trotzt. Dr. Timmermann kennt die
Probleme, die durch die besondere berufliche Situation oft ausge-
lst werden.

Angst vor Piraten
Dazu gehrt inzwischen auch die Angst vor Piratenberfllen.
Meist leidet am Ende die ganze Familie unter der Erkrankung des
Ehemannes und Vaters. Seemannsdiakon Martin Struwe aus Cuxhaven wird ebenfalls aus seiner Erfahrung berichten. Die Moderation wird Rudolf Rothe, Leiter der Staatlichen Seefahrtschule Cuxhaven bernehmen.

von: struwe
  Film: Seemannsmission an Weihnachten
23.12.11 - 18:20 Uhr  
In einem Bericht von "HeimatLIVE" wird die Arbeit der Seemannsmission whrend der Weihnachtszeit vorgestellt.

Der Film ist hier zu sehen (Das Video wird in einem neuen Fenster geladen):


Hinweis zu heimatLIVE:
"heimatLIVE" ist Ihr Fernsehsender fr die Region. Aus unseren Studios berichten wir tglich aus dem Nordwesten Niedersachsens. Wir zeigen, was vor Ihrer Haustr passiert. Wissenswertes vom Tage, der Sieg des rtlichen Sportvereins, der Tipp frs neue Restaurant gleich um die Ecke und natrlich das tgliche Wetter in der Heimat. 24 Stunden am Tag. Alle Beitrge und Sendungen finden Sie natrlich auch in unserer groen Mediathek. Zum Abruf, wann immer Sie mchten. Weitere Informationen zu uns und unserem Programm finden Sie im Internet unter www.heimatlive.tv. Oder Sie besuchen uns in unseren glsernen Studios in Cloppenburg, Leer oder Cuxhaven.
von: Janis
  spendenbergabe
28.10.11 - 11:04 Uhr  
Grozgige Spende fr die Seemannsmission

Groe Freude bei Seemannsdiakon Martin Struwe ber eine Spende von mehr als 4000 aus dem Rheinland.

Pfarrer Pahlke und die Meerbuscher Konfirmanden berreichen Diakon Struwe die Kollekten.



Bereits zum 20. Mal besuchten die Konfirmanden der Kirchengemeinde Bderich in Meerbusch im Rahmen Ihrer Konfirmandenfreizeit die Seemannsmission. Die 43 Konfirmanden die sich in der Heimat bereits mit einem Seefahrtgottesdienst vorbereitet hatten, beeindruckten Diakon Struwe nicht nur durch ihre Aufmerksamkeit whrend seines Vortrages sondern vor allem auch durch ihre Fragen zur Arbeit der Seemannsmission und das Leben der Menschen an Bord. "Egal ob es um meine Besuche auf den Schiffen ging, um Weihnachten fern der Heimat, das enge Zusammenleben auf Zeit oder Sterben an Bord, alles wollten die Jugendlichen ganz genau wissen" sagte er.
Im Rahmen Ihres Besuches bergaben die Konfirmanden Kollekten in Hhe von 4072,35 Euro, die beim letzten Konfirmationsgottesdienst und zu anderen Anlssen gesammelt wurden. "Dies spenden wir in dem Wissen, dass das Geld in Cuxhaven zum Wohle der Seeleute verwendet wird" betonte Pfarrer Wilfried Pahlke, der vor 20 Jahren die Idee hatte seinen Konfirmanden am Beispiel der Seemannsmission zu zeigen, wie unterschiedlich Diakonie sein kann.
Whrend des Besuches sagte Pfarrer Pahlke zu beim nchsten "Sonntag der Seefahrt" im Mrz 2012 die Predigt zu halten.
von: struwe
  Internationale Sportwoche
06.09.11 - 12:11 Uhr  
Philippinischer Seemann gewinnt Dartturnier in der Seemannsmission

Beim diesjhrigen "Mission-Cuxhaven-Dart-Cup 2011", der im Rahmen der internationalen Sportwoche der Deutschen Seemannsmission ausgetragen wurde, war der philippinische Seemann Marvin Delos Reyes vom belgischen Saugbagger Uilenspiegel erfolgreich. Ingesamt nahmen an dem Turnier 15 Seeleute von vier Schiffen teil.



Die Teilnehmer Am Mission-Cup-2011 genossen den Abend im Club


Hintergrund:

Die Deutsche Seemannsmission fhrt in Ihren 16 Stationen im Inland und in 17 Stationen im Ausland weltweit vom 6.-13.9.2009 ihre alljhrliche Sportwoche fr Seeleute durch. Willi Lemke (seit 2008 Sonderberater des UN-Generalsekretrs fr Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung), der Schirmherr der internationalen , merkte hierzu an:

Ein fitter Seemann ist auch ein sicherer Seemann. Das ist auch mir als Schirmherren der Internationalen Sportwoche der Deutschen Seemannsmission 2011 sehr wichtig. Sport treiben ist gesund, aber dafr braucht man Platz und den findet man auf den Schiffen in den knapp bemessenen Rumen weniger.
In den Stationen der Seemannsmission bietet sich immer wieder die Chance von der Einsamkeit zu einer neuen Gemeinsamkeit zu finden: Sich beim Sport in ein Team einfgen und ein Miteinander erleben, aus der Isolation in eine Gemeinschaft, die im Wettkampf zu einer Mannschaft zusammen wchst da werden der Rang an Bord oder die Nationalitt zur Nebensache. Spa und Gemeinsamkeit im Sport werden zur Hauptsache.

von: struwe
  Standortsuche
27.06.11 - 17:19 Uhr  
Ein Club fr die Seeleute, das wrs!

Cuxhavener Seemannsmission ist auf der Suche nach Mietrumen in der Nhe der Schiffsliegepltze

Von Thomas Sassen, Cuxhavener Nachrichten
CUXHAVEN. Wir sehen in der Regel nur die Schiffe, wenn sie in Cuxhaven am Steubenhft, bei Cuxport, am neuen Liegeplatz 9 oder
im Neuen Fischereihafen festmachen. Von deren Besatzungen nehmen die Cuxhavener in der Regel keine Notiz. Einer, der viele Seeleute persnlich kennt und sich regelmig mit ihnen unterhlt, ist der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe.
Als Leiter der hiesigen Seemannsmission hlt er Kontakt zu den Seeleuten und bietet ihnen Hilfestellung in Dingen des tglichen
Lebens an. Und natrlich auch als Seelsorger. Mit dem Wachsen des
Hafens und des Umschlags in Cuxhaven wachsen auch die Klientel und die Aufgaben der Seemannsmission, meint Struwe.
Eine funktionierende Seemannsmission gehrt genauso zu einem
Hafen wie eine Schleuse oder die Festmacher, betont der Seelsorger
selbstbewusst. Deshalb mchte er mit seinem Seemannsclub, einem
Treffpunkt, den er auch heute schon dreimal in der Woche im Haus im Grnen Weg anbietet, dichter an den Hafen, nher zu den Seeleuten.
Seine Suche nach geeigneten Rumen hat allerdings bisher keinen Erfolg gehabt. Am liebsten wre er in das ehemalige DFFU-Gebude am Neuen Fischereihafen mit eingezogen. Doch seine Anfragen beim derzeitigen Mieter, der PNE, hatten bislang keinen Erfolg. Nicht einmal eine Antwort hat er auf mehrmaliges Nachfragen bekommen, bedauert der engagierte Seemannsdiakon.
Ich liebe diese Arbeit. Ich setze mich gerne fr die Interessen
der Seeleute ein, die leider allzu oft im harten internationalen Wettbewerb um Frachtraten unterzugehen drohen, sagt Struwe
und hat dabei eine ganze Reihe von Beispielen parat. Auch mit ihren ngsten vor Piratenberfllen blieben die meisten Besatzungen
allein, Heimweh und schlechte Arbeitsbedingungen sind weitere Probleme, mit denen Struwe und seine wechselnden Mitarbeiter bei
den regelmigen Schiffsbesuchen konfrontiert werden.
Die Seemannsmission mchte ein Stck Verlsslichkeit und
Herzlichkeit in das Leben der Seeleute bringen. Dazu muss sie
sich aber zunchst einmal an den Bedrfnissen der Besatzungen
orientieren. Viel Zeit bleibt bei den kurzen Hafenliegezeiten
nicht. Das wei Struwe. Deshalb mchte er einen Anlaufpunkt fr
Seeleute und auch fr die Trucker in der Nhe der Liege- und Parkpltze schaffen. Am besten wre ein Platz an der Baudirektor-
Hahn-Strae.
Struwe: Dann knnten wir den Besatzungen sagen: Geht dorthin, wo die Flagge der Seemannsmission weht! Doch trotz einigen Leerstandes in den von NPorts verwalteten Liegenschaften rund um den Hafen ist es offenbar schwer, ein geeignetes Mietobjekt zu finden. Das Seemannsheim mit den fnf bernachtungspltzen im Grnen Weg will Struwe weiterbetreiben. Einen zustzlichen Clubraum als Treffpunkt im Hafen sieht er als eine wichtige Ergnzung an. Dass ein vergleichbarer Versuch mit zwei Containern 1997 auf dem Cuxport-Gelnde gescheitert ist, entmutigt den Kirchenmann nicht.
Die Idee war richtig, aber nicht der Standort. Struwe denkt an einen Club nach Bremerhavener Vorbild mit Duschen und einem Aufenthaltsraum mit Telefon- und Internetanschluss. Das ist fr die Seeleute das Wichtigste, damit sie Kontakt mit Freunden und Familie aufnehmen knnen. Um einen solchen Club aufzubauen, haben wir in den vergangenen Jahren Rcklagen gebildet, sagt Struwe. Finanziell wre die Organisation in der Lage, eine solche Aufgabe zu stemmen, meint er.




Seemannsdiakon Martin Struwe zeigt auf dem Hafenplan, wo er am liebsten einen Seemannsclub erffnen wrde. An der Baudirektor-Hahn-Strae. (Foto:Sassen)




von: sassen
  Mitgliederversammlung
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Seemannsmission leistet Seelsorge fr Piratenopfer

Cuxhaven (epd). Die Seelsorge nach Piratenberfllen beispielsweise am Horn von Afrika spielt auch in den Hfen an der Nordseekste eine wichtige Rolle.
"20 Prozent der Seeleute auf den Schiffen haben Piraterie erlebt", sagte Seemannsdiakon Martin Struwe am Donnerstag nach einer Mitgliederversammlung der hannoverschen Seemannsmissionen in Cuxhaven. Zu dem Verein gehren Stationen in Cuxhaven, Bremerhaven und Stade-Btzfleth. Ihre Clubs arbeiten mit einem Etat von knapp 1,6 Millionen Euro und wurden vergangenes Jahr von rund 35.000 Seeleuten aus aller Welt besucht.

Nicht bei den weit mehr als 2.000 Bordbesuchen, sondern beim Besuch an Land "an einem stillen Abend im Club der Seemannsmission" suchten betroffene Crewmitglieder das Gesprch, berichtete Struwe. Auch der Vorsitzende der hannoverschen Seemannsmissionen, der Stader Landessuperintendent Hans Christian Brandy, verwies auf die andauernde Bedrohung durch die berflle:"Das bleibt ein emotional starkes Thema bei den Seeleuten."

Die Angst vor Piraterie sei fr manchen Seemann auch der Grund, seinen Job aufzugeben oder in ein anderes Fahrtgebiet zu wechseln, ergnzte der Leiter der Cuxhavener Seefahrtsschule, Rudolf Rothe. Insgesamt aber gebe es nach wie vor einen hohen Bedarf an nautischem Personal. "In den nchsten fnf Jahren werden weltweit 60.000 Schiffsoffiziere und Kapitne gebraucht." Wer die Seefahrtsschule in Cuxhaven verlasse, habe praktisch einen Arbeitsvertrag in der Tasche.

Einen weiteren Beitrag zur Notfallseelsorge auf See leistet die hannoversche Seemannsmission in Kooperation mit Marinepfarrern auch im deutschen Havariekommando, das ebenfalls in Cuxhaven angesiedelt ist. Dabei gehe es im Ernstfall wie beim Brand der Fhre "Lisco Gloria" vergangenes Jahr um psychosoziale Hilfen fr Crewmitglieder, Passagiere und Einsatzkrfte, erluterte Struwe. "Wir beraten bei der Koordination der Notfallseelsorge und gehen auf hoher See an Bord, wenn das mglich und ntig ist."

Bremerhaven ist grter Standort der hannoverschen Seemannsmissionen. Das dortige Seemannsheim mit seinen aktuell 37 Betten soll nach Angaben von Seemannspastor Werner Gerke in nchster Zeit mit einem Kostenaufwand von rund 600.000 Euro modernisiert werden. Gerke hofft, dass die Arbeiten im kommenden Jahr abgeschlossen sind.

Wichtig blieben die Bordbesuche, um etwas gegen die soziale Isolation zu tun. Angesichts des schnellen Warenverkehrs und der kurzen Liegezeiten der Schiffe in den Hfen htten viele Seeleute gar keine Chance, von Bord zu gehen, hie es. Das gilt auch fr die ostfriesische Seemannsmission mit ihrer Einrichtung in Emden, die eng mit den hannoverschen Seemannsmissionen kooperiert.

von: Dieter Sell (epd)
  Jahresbericht
21.03.11 - 15:40 Uhr  
Jahresbericht 2010

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von: struwe
  Lesung
07.03.11 - 12:21 Uhr  

Todesbraut Lesung mit Sandra Lpkes, der Stimme fr Seeleute


Freitag, 1. April, 20 Uhr
Stadtbibliothek

Am Freitag, den 1. April um 20 Uhr ist Sandra Lpkes zu Gast in der Stadtbibliothek und liest aus ihrem aktuellen Krimi Todesbraut.

Sandra Lpkes, die zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und auerdem auch zwei Sachbcher verfasste, ist seit dem letzten Jahr Stimme der Seeleute und Botschafterin der Deutschen Seemannsmisson. Die auf der Insel Juist aufgewachsene Pastorentochter kennt aus eigener Erfahrung die Schwierigkeiten, die durch enges Zusammenleben sowohl auf einer Insel als auch an Bord eines Schiffes entstehen knnen. Ihr Ehrenamt nutzt sie um denen, die drauen auf See sind, an Land eine Stimme zu geben und damit die Arbeit der Mission zu untersttzen.

Kommissarin Wencke Tydmers, bekannt aus den Inselkrimis der Autorin, verschlgt es in ihrem siebten Fall ins Binnenland nach Hannover. Was sich zunchst als ruhiger Brojob fr die alleinerziehende Mutter anlsst, entpuppt sich fr die inzwischen zur Profilerin ausgebildete Ermittlerin als brisanter Fall, der sie bis nach Istanbul fhrt. Ist die Kurdin Shirin wirklich einem Ehrenmord zum Opfer gefallen? Wencke liegt ein Gestndnis vor, an das sie nicht glaubt, und so ermittelt sie auf eigene Faust. Ihre Nachforschungen fhren in terroristische Kreise und bringen nicht nur sie, sondern auch ihren Sohn in hchste Gefahr Der fesselnde Roman um die Todesbraut platzierte sich auf Rang 41 der Spiegel-Bestsellerliste.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stadtbibliothek Cuxhaven mit der Deutschen Seemannsmission statt. Karten fr die Lesung sind ausschlielich an der Abendkasse erhltlich.

Bei Rckfragen der Redaktion: Ina Jkel, Stadtbibliothek Cuxhaven, Tel. 04721/72060


von: struwe
  Sonntag der Seefahrt
25.02.11 - 12:00 Uhr  
Sonntag der Seefahrt
...der Gottesdienst rund um Seeleute und Seefahrt


Sonntag, 6. Mrz 2011, 9.30 Uhr
St. Petri-Kirche

Bald ist es wieder soweit. Traditionell mchten wir mit Ihnen am ersten Sonntag im Mrz den Sonntag der Seefahrt feiern. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Bitte denken Sie daran, dass in St.Petri bereits um 9.30 Uhr Gottesdienst gefeiert wird.
Im Anschluss ldt die St.Petri-Gemeinde zum Kirchenkaffee ein, sodass Gelegenheit fr Gesprche und Gedankenaustausch besteht.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mitwirkende:

Votum:
Kapitn Gerd Rohden

Predigt:
Landessuperintendent Hans Christian Brandy
Vorstizender der Deutschen Seemannsmission Hannovere.V.

Chor:
Lotsenchor Cuxhaven
Leitung Dieter Kirchner


von: struwe
  Kalender 2011
04.01.11 - 10:15 Uhr  
Seemannsmission Cuxhaven sammelt berzhlige Kalender 2011

Die Seemannsmission Cuxhaven sammelt in diesen Tagen berzhlige Kalender fr das begonnene Jahr. Wie Seemannsdiakon Struwe mitteilte, werden die Mitarbeiter der Mission auf vielen Schiffen nach Kalendern fr das neue Jahr gefragt, da viele Seeleute auf Grund der kurzen Liegezeiten kaum Gelegenheit haben diese an Land zu erwerben.
Daher bittet die Seemannsmission, berzhlige Kalender im Grnen Weg 25 im Seemannsheim oder im Schleusenpriel 2 im Seemannsamt abzugeben. Diese werden dann von den Mitarbeitern an Seeleute verteilt.



Groe Freude an Bord ber Kalender




von: struwe
  Radiobeitrag
31.12.10 - 09:18 Uhr  
Radiobeitrag ber die Arbeit der Seemannsmission

Unter folgendem LINK knnen Sie den gelungenen Radiobeitrag "Ende der Seefahrerromantik" von Deutschlandradio ber die Arbeit der DSM am Beispiel Rotterdam nachhren.

von: struwe
  Ehrenpreis
07.12.10 - 09:42 Uhr  
Buxtehuder Reeder bekommt Ehrenpreis der Seemannsmission

Bremen/Buxtehude (epd). Der Buxtehuder Reeder Helmuth Ponath (67) bekommt in diesem Jahr den Ehrenpreis der Deutschen Seemannsmission.

Ponath setze sich in besonderer Weise fr das Wohlergehen der auf seinen Schiffen beschftigten Seeleute ein, sagte Generalsekretrin Heike Proske am Donnerstag in Bremen dem epd. "Das beginnt bei einem familiren Betriebsklima, setzt sich in der umfassenden betrieblichen

Aus- und Fortbildung fort und endet noch nicht mit intensiver Frsorge fr verunglckte oder erkrankte Crewmitglieder."

Ponath ist Geschftsfhrer der Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft NSB, zu der nach eigenen Informationen weltweit 114 Schiffe gehren. An Land arbeiten fr NSB 260 Beschftigte, auf der Flotte sind es den Angaben zufolge 3.800 Besatzungsmitglieder aus den unterschiedlichsten Nationen.

Der Ehrenpreis soll Ponath am 6. Dezember, dem Nikolaustag, an Bord des Hamburger Museumsschiffes Cap San Diego bergeben werden. Die Figur des Nikolaus gilt als Schutzheiliger der Seeleute.

Der Buxtehuder untersttze die Arbeit der Seemannsmission vielfach mit Spenden, betonte Proske. Dazu gehrten auch Gelder fr die Aktion "Weihnachten am Ohr", mit der Telefonkarten fr Seeleute finanziert wrden, mit denen Besatzungsmitglieder dann am Heiligabend Kontakt zu ihren Familien aufnehmen knnten. Ponath engagiert sich darber hinaus unter anderem mit Schulprojekten, in der Lebenshilfe, beim Kinderschutzbund und in der Sportfrderung.

Vergangenes Jahr wurde der Elsflether Reeder und Kapitn Horst-Werner Janssen mit dem Ehrenpreis der Deutschen Seemannsmission ausgezeichnet.

Preistrger Helmuth Ponath bedankt sich bei der Generalsekretrin der DSM Heike Proske fr die Ehrung




von: Von Dieter Sell (epd)
  Spendenbergabe
25.10.10 - 16:57 Uhr  
Meerbuscher Konfirmanden informieren sich ber die Seemannsmission

49 Konfirmanden aus Meerbusch lieen sich von Seemannsdiakon Martin Struwe ber die Arbeit der Seemannsmission und das Leben und die Probleme an Bord informieren.
Zuvor hatten die Konfirmanden sich bereits mit einem Seefahrtsgottesdienst in der Heimatgemeinde auf den Besuch vorbereitet. Zur Zeit sind die Konfirmanden im Rahmen Ihrer Konfirmandenfreizeit zu Gast in Duhnen.
Seit bereits 19 Jahren untersttzt die Kirchengemeinde Bderich im Rheinland die Seemannsmission Cuxhaven. Daher nutzten Pfarrer Wilfried Pahlke und die Konfirmanden das Treffen, um Diakon Struwe Kollekten in der beachtlichen Hhe von 3474,57 aus dem diesjhrigen Konfirmationsgottesdienst und dem Seefahrtsgottesdienst zu berreichen.



Pastor Pahlke und die Meerbuscher Konfirmanden berreichen Diakon Struwe eine Kollekte.




von: struwe
  Aus der Arbeit
24.09.10 - 10:45  
Bericht ber einen Besuch an Bord

Vor einigen Tagen hatte die DSM Cuxhaven Besuch von einem "Hobbyreporter". Seinen Bericht und die dazugehrigen Fotos finden Sie unter diesem LINK

Wir wnschen Ihnen viel Spa "an Bord" von: struwe
  Piraterie
09.07.10 - 12:10 Uhr  
Deutsche Seemannsmission befrchtet Eskalation der Gewalt vor Somalia

Der Vorstand der DSM spricht sich ausdrcklich gegen eine Bewaffnung von Seeleuten an Bord von Handelsschiffen aus. Gleichzeitig halten wir die von der IMO als sogenannte Best Practices empfohlenen Manahmen, in bestimmten Fllen ber bewaffnete Militrs an Bord von Seehandelsschiffen nachzudenken, fr keine geeignete Lsung zum Schutz von Seeleuten. Der Vorstand der DSM befrchtet, dass Gewalt gegen Personen (Seeleute) durch (eine wie auch immer geartete) Bewaffnung an Bord nur eskalieren wrde.
Die Sicherheit der Seeleute muss an erster Stelle stehen.
Die DSM begrt eine Verlngerung der Mission Atalanta, um deutliche Zeichen in der Region vor Somalia zu setzen, die auch bereits zu sprbaren Ergebnissen gefhrt haben.
Die DSM bittet die Bundesregierung, die EU und die UN, sich deutlich und anhaltend auf politischem Wege fr positive Vernderungen der Verhltnisse in Somalia einzusetzen. Um dauerhaft den Seehandelsverkehr durch den Golf von Aden zu gewhrleisten, ist Untersttzung zum zivilen Aufbau Somalias unerlsslich.
Wir bitten die Reeder, zur Gefahrenabwehr bereits im Vorfeld regelmiges Training durchzufhren und zur Wachsamkeit Hilfestellung zu geben, z.B. durch Aufstockung der Besatzung fr doppelten Ausguck.
Der Vorstand der DSM sieht die Reeder in der Verantwortung im Rahmen ihrer Frsorgepflicht, Seeleute und deren Angehrige vor und nach potentiell belastenden An- und bergriffen zu begleiten, beraten und untersttzen.




von: struwe
  Jahresbericht 2009
05.05.10 - 08:58 Uhr  
Jahresbericht 2009

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von: struwe
  Spende an DSM Cuxhaven
03.05.10 - 11:22 Uhr  
Inner Wheel Cuxhaven spendet 300 Euro fr die Seemannsmission

Frau Dr. Helga Freyberger, Vorsitzende des Inner Wheel Club Cuxhaven, hat Diakon Struwe, dem Leiter der Seemannsmission Cuxhaven ein Spende in Hhe von 300,- Euro bergeben, mit der die Betreuung und Beratung von Seeleuten in Cuxhaven untersttzt werden soll.
U.a. besucht die Seemannsmission Seeleute an Bord der Schiffe im Cuxhavener Hafen und ldt diese an 3 Abenden der Woche in den Seemannsclub im Grnen Weg ein. Im vergangenen Jahr waren ber 1000 Seeleute im Seemannsclub zu Gast.

Der Inner Wheel Club Cuxhaven ist Teil der grten Frauenorganisation der Welt und frdert soziale Einrichtungen in der Region.



Diakon Struwe bedankt sich bei Frau Dr. Freyberger fr die Untersttzung




von: struwe
  Pressespiegel
14.01.10 - 21:50 Uhr  
Pressespiegel 2009

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von: struwe
  Sammelaktion
04.01.10 - 15:41 Uhr  
Seemannsmission Cuxhaven sammelt berzhlige Kalender 2010

Die Seemannsmission Cuxhaven sammelt in diesen Tagen berzhlige Kalender fr das begonnene Jahr. Wie Seemannsdiakon Struwe mitteilte, werden die Mitarbeiter der Mission auf vielen Schiffen nach Kalendern fr das neue Jahr gefragt, da viele Seeleute auf Grund der kurzen Liegezeiten kaum Gelegenheit haben diese an Land zu erwerben.
Daher bittet die Seemannsmission, berzhlige Kalender im Grnen Weg 25 im Seemannsheim oder im Schleusenpriel 2 im Seemannsamt abzugeben. Diese werden dann von den Mitarbeitern an Seeleute verteilt.



Groe Freude an Bord ber Kalender




von: struwe
  Neuer Vorsitzender im OK
05.11.09 - 20:25 Uhr  
Rudolf Rothe neuer Vorsitzender des Ortskomitees der Seemannsmission

Rudolf Rothe, Direktor der Staatlichen Seefahrtsschule Cuxhaven ist vom Ortskomitee der Seemannsmission Cuxhaven zum Vorsitzenden gewhlt worden.
Rothe, der seit 2002 dem Ortskomitees der Seemannsmission angehrt, bernimmt das Amt von Gerd Frerichs, der bis zum letzten Jahr Geschftsstellenleiter der Sparkasse Altenwalde war. Rudolf Rothe dankte Gerd Frerichs fr die von ihm geleistete Arbeit. In die Zeit seines Vorsitzes fiel u.a. das 100 jhrige Jubilum der Cuxhavener Mission im vergangenen Jahr, das die Arbeit in Cuxhaven an verschiedensten Stellen in den Blick der ffentlichkeit brachte.
Das Ortskomitee untersttzt die Arbeit der Seemannsmission Cuxhaven und bert die Finanzen der Station.



Rudolf Rothe und Gerd Frerichs




von: struwe
  Fernsehtipp
30.10.09 - 09:41 Uhr  
Seemannsmission Cuxhaven im ZDF Lnderspiegel

Am Samstag dem 31.10.09 um 17.05 Uhr im ZDF "Lnderspiegel" soll u.a. ein Bericht ber Das Freiwillige soziale Jahr gezeigt werden. Teile davon sind mit unserer derzeitigen Mitarbeiterin Anna-Sofie Gerth, im Seemannsclub und an Bord gedreht worden.
Ich wrde mich freuen wenn der Beitrag einen kleinen Ausschnitt aus unserer Arbeit vermitteln knnte, vielleicht haben Sie ja Zeit die Sendung zu verfolgen.


von: struwe
  Grozgige Kollekte
27.09.09 - 15:21 Uhr  
Meerbuscher Konfirmanden besuchen Seemannsmission

Im Rahmen ihrer Konfirmandenfreizeit in Duhnen, lieen sich 66 Konfirmanden aus Meerbusch im Rheinland von Seemannsdiakon Martin Struwe ber die Arbeit der Seemannsmission und das Leben und die Schwierigkeiten an Bord von Schiffen informieren. Vorbereitet auf den Besuch hatten die Konfirmanden sich mit einem Seefahrtsgottesdienst in ihrer Heimatgemeinde. Bereits seit 18 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Kirchengemeinde Bderich und der Cuxhavener Seemannsmission. Whrend des Treffens berreichten Pastor Pahlke und einige Konfirmanden Diakon Struwe Kollekten in der beachtlichen Hhe von 3017,13 Euro.



Einige Konfirmanden berreichen Diakon Struwe die Kollekte




von: struwe
  Internationale Sportwoche
15.09.09 - 11:57 Uhr  
Philippinischer Seemann gewinnt Dartturnier in der Seemannsmission

Beim erstmals in der Seemannsmission Cuxhaven veranstalten "Mission-Cuxhaven-Dart-Cup 2009", der im Rahmen der internationalen Sportwoche der Deutschen Seemannsmission ausgetragen wurde, war der philippinische Seemann Billy Redado von der MS Helgoland erfolgreich.



Zufriedene Teilnehmer des ersten Darts-Turniers im Seemannsclub Cuxhaven


Hintergrund:
Die Deutsche Seemannsmission fhrt in Ihren 16 Stationen im Inland und in 17 Stationen im Ausland weltweit vom 6.-13.9.2009 ihre alljhrliche Sportwoche fr Seeleute durch. Der Sportkoordinator der Seemannsmission Diakon Jrg Pfautsch (Antwerpen), merkte hierzu an:""Sport dient der Regeneration und frdert die Anerkennung auf See und an Land. Gerade in Zeiten der konomischen Krise ist sportliche Bettigung gut fr Krper und Seele jedes Menschen". Er betonte im Fokus der diesjhrigen Aktivitten stnden die Crews, der wegen der Wirtschaftskrise aufliegenden Schiffe. Sie wrden zum Teil seit Monaten auf Ladung warten und daher wre eine Vernderung des eintnigen Tagesablaufs sehr willkommen.... Isolation ist nicht nur auf den Schiffen, die ohne Beschftigung aufliegen sondern hufig auch innerhalb der Crews, die in Fahrt sind, ein Problem. Sport bietet den Seeleuten die Chance, durch ein Gemeinschaftserlebnis und Kontakte zu lokalen Mannschaften aus den Hfen der Vereinsamung entgegen zu wirken", so Pfautsch. Der faire Wettstreit als Alternative zum verbissenen Kampf. Da werden der Rang an Bord oder die Nationalitt zur Nebensache und der Spa an der Bewegung, sowie die Anerkennung der sportlichen Leistung zur Hauptsache. So knnen sie sich krperlich fit machen bzw. fit halten. Das ist besonders an Bord wichtig, denn ein fitter Seemann ist auch ein sicherer Seemann!"

von: struwe
  Mitarbeiterwechsel
28.08.09 - 16:31 Uhr  
Goodbye Jann! Hello Anna!

Im Rahmen einer Grillparty mit Seeleuten von vier verschiedenen Schiffen, wurde der bisherige Zivildienstleistende Jann Grtner verabschiedet und Anna-Sofie Gerth als diakonische Helferin begrt.


Nach 12 Monaten als Zivildiensleistender im Freiwilligen sozialen Jahr bei der Seemannsmission Cuxhaven verabschiedete sich der Cuxhavener Jann Grtner bei Seeleuten, Bewohnern und Mitarbeitern mit einer znftigen Grillfeier. Ein Jahr lang war Jann im Seemannsheim und vor allem an Bord der Schiife in Cuxhaven fr die Seemannsmission ttig. Seemannsdiakon Martin Struwe bedankte sich bei Jann fr seine tatkrftige Untersttzung, die weit ber das normale Ma eines Zvildienstes hinausgegangen sei. Um so mehr freute er sich, dass Jann die letzten zwei Wochen seines Dienstes vor allem dazu genutzt hat, seiner Nachfolgerin, der gebrtigen Hannoveranerin Anna-Sofie Gerth die fr die kommenden 12 Monate ihr freiwilliges soziales Jahr absolviert, "seinen" Hafen und ihr neues Arbeitsfeld nherzubringen. Mit der 21 jhrigen Anna-Sofie Gerth absolviert erstmals eine Frau einen Freiwilligendienst bei der Seemannsmission Cuxhaven. Auf vielen Schiffen wurde dies schon mit groer Freude zur Kenntnis genommen.


Jann Grtner und Anna-Sofie Gerth




von: struwe
  Piraterie
25.06.09 - 10:42 Uhr  
Piraten : Bedrohung auf See

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) startet unter dem Namen Piraten: Bedrohung auf See ein Aktions-Programm, um Seeleuten in der Gefahr der modernen Piraterie zur Seite zu stehen und ber den Alltag von Seeleuten aufzuklren.

Mit 400 Standorten weltweit verfgen die internationalen Seemannsmissionen ber Anlaufstellen in fast allen wichtigen Hfen. Die Seemannsmission ist damit international der Verbund, der die meisten Kontakte mit Seeleuten und damit auch die meisten Erstkontakte mit von Piraterie betroffenen Seeleuten hat.
Das neue Aktions-Programm hilft sowohl Seeleuten, die bereits Angriffen ausgesetzt waren, als auch Seeleuten, die gefhrdete Gewsser befahren. Da die Abfahrts- und Ankunftshfen hufig weit entfernt von den Problemzonen liegen, ist ein weltweites Netzwerk notwendig, um die Seeleute zu erreichen. Dies kann derzeit nur die Seemannsmission bieten. Auch in den Hfen Deutschlands laufen Schiffe mit Betroffenen ein. Die Deutsche Seemannsmission hat Anlaufstellen in 16 deutschen Hfen und darber hinaus 17 Aus-landsstationen in bedeutenden Hfen. Sie ist damit ein wichtiger Impulsgeber im internationalen Dachverband der christlichen Seemannsmissionen (ICMA).
Auf der Internetseite www.bedrohung-auf-see.de sind Berichte von Betroffenen und Mitarbeitern der Deutschen Seemannsmission zu finden. Dort kann auch direkt gespendet werden. Die Deutsche Seemannsmission bittet um Untersttzung, da die weltweite Notfallseelsorge und das Engagement zur Stressbewltigung sich nicht selbst tragen.

Piraten : Bedrohung auf See helfen wir den Seeleuten

Verstrkung der Besuche an Bord
Seeleute trifft man zunehmend hufig nur an Bord, wegen immer krzerer Liegezeiten der Schiffe und Sicherheitszonen in den Hfen. So verhindert der International Ship and Port Facility Security Code (ISPS), dass sich Seeleute frei bewegen knnen. Die Mitarbeitenden der Seemannsmission drfen in die Sicherheitszonen hinein und gehren in den Hfen zu den wenigen Besuchern, die an Bord kommen. Nur im direkten Gesprch erhlt man Hinweise, ob Crewmitglieder traumatisiert sind oder andere Probleme vorliegen. Die Benachrichtigung ber Piratenangriffe durch Reedereien unterbleibt hufig. Die Besuche an Bord sollen im Hinblick auf die Piratenproblematik verstrkt werden.

Ausweitung der Schulung in Krisenintervention
Die Mitarbeitenden der Seemannsmission sind erfahren im Umgang mit vielsprachigen Besatzungen, deren tglichen Problemen und der Vermittlung von Hilfe. Dies umfasst auch Seelsorge und Krisenintervention. Im Rahmen von Piraten : Bedrohung auf See werden die Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission verstrkt geschult und auf Hilfen fr diebetroffenen Seeleute vorbereitet.

Aufbau von lokalen Kompetenz-Netzwerken
Um schnell und unbrokratisch helfen zu knnen, erweitert die Seemannsmission in den Hfen ihre lokalen Kompetenz-Netzwerke, um bei Erstkontakten mit Piratenopfern Spezialisten und praktische Hilfe zu vermitteln. Der Wunsch der Deutschen Seemannsmission ist es, das Wissen um Trauma-Behandlung nach Piratenberfllen in einem Kompetenzzentrum zu sammeln.

Politische Forderungen
Die Deutsche Seemannsmission setzt sich gem ihres Leitspruches support of seafarers dignity in weltweiten Gremien fr die Wrde der Seeleute ein. Dabei wird das Recht auf Unversehrtheit an Leib und Seele betont. Diese Forderung muss so friedlich und nachhaltig als mglich durchgesetzt werden. Dies hiee, vor allem bei den Ursachen der Piraterie anzusetzen und diese zu beseitigen. Anrainerstaaten in allen betroffenen Weltregionen, nicht nur am Horn von Afrika, mssen in die Lage versetzt werden, Piraten aufhalten und ihnen alternative Lebensperspektiven bieten zu knnen. Darber hinaus sollte neben der Abwehr von Angriffen auch die Nachsorge fr betroffene Seeleute einen hheren Stellenwert erhalten. Dieser Aspekt spielt in der bisherigen Diskussion keine Rolle.

Piraten : Bedrohung auf See Informationsveranstaltungen
Mit einer Reihe von Veranstaltungen wird die Deutsche Seemannsmission ber die Hintergrnde der modernen Piraterie aufklren und zeigen, an welchen Stellen Seeleute und Reedereien betroffen sind. Die Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission zeigen dabei den Alltag von Seeleuten. Die Wirklichkeit entspricht nicht den Vorstellungen vieler Menschen. Leben und Arbeiten an Bord ist z.B. rauer und professioneller als hufig vermutet. Seeleute erfllen eine wichtige Funktion fr unsere Gesellschaft. Sie verdienen unseren Respekt, unsere Hilfe und unseren Schutz.

Lagebericht Piraterie
Auf der Internetseite www.bedrohung-auf-see.de kann ab sofort der Lagebericht Piraterie der Deutschen Seemannsmission kostenlos abonniert werden. Er berichtet ber aktuelle Ereignisse, zeigt Hintergrnde zum Leben an Bord und lsst Seeleute zu Wort kommen. Auf der Seite www.bedrohung-auf-see.de sind weitere Informationen zu dem Aktions-Programm zu finden. Die Deutsche Seemannsmission bittet um Spenden, um das Programm weltweit
von: struwe
  Historie
23.06.09 - 12:30 Uhr  
Broschre zur Geschichte der Seemannsmission

tas. Im vergangenen Jahr feierte die Seemannsmission Cuxhaven ihr 100-jhriges Bestehen. Der neue Leiter, Seemannsdiakon Martin Struwe, hielt dazu im Herbst 2008 einen viel beachteten Vortrag in der Reihe Forum Maritim im Fischereimuseum. Aus dem Manuskript machte Werner Jakobeit, Mitglied des Frdervereins Schifffahrtsgeschichte und frherer Lehrer an der Cuxhavener Realschule, eine Broschre, die vor kurzem fertig geworden ist. Die Kosten dafr trug der Autor allein. Zehn Exemplare des Heftes, das in der Reihe Schriften aus dem Fischereimuseum erschienen ist, schenkte Jakobeit krzlich der Cuxhavener Seemannsmission, zehn weitere sind im Fischereimuseum zum Preis von fnf Euro erhltlich. Die Broschre trgt den Titel 100 Jahre Seemannsmission Cuxhaven. Anfragen unter 04721/665262.
Cuxhavener Nachrichten 23.06.2009
von: struwe
  Neuer ffnungstag
12.05.09 - 10:58 Uhr  
Club nun auch donnerstags geffnet

Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, ist die Seemannsmission im Grnen Weg ab sofort auch donnerstags von 19-22 Uhr geffnet.


In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben fast 300 Seeleute die beiden wchentlichen ffnungsabende genutzt um Zeit im Seemannsclub zu verbringen.
Fast alle Besucher wurden von der Seemannsmission kostenlos von Bord abgeholt und und zurckgebracht.
Neben dem wichtigen Kontakt in die Heimat via Internet und Telefon, wird von den Gsten vielfach die Gelegenheit genutzt, um mit Kollegen von anderen Schiffen oder mit Mitarbeitern der Mission ins Gesprch zu kommen. Grade fr die Menschen von Bord der Auflieger ist die Sorge um die berufliche Zukunft ein drngendes Thema.

Der Seemannsclub ist nun montags, dienstags und donnerstags von 19-22 Uhr geffnet, an anderen Tagen ist dies nach Verabredung mglich.


Viele Seeleute nutzen den Internetzugang im Seemannsclub




von: struwe
  Jahresbericht 2008
22.04.09 - 10:56 Uhr  
Jahresbericht 2008

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von: struwe
  Gefangen an Bord
10.03.09 - 15:57 Uhr  
Vom Boom in die Krise: Weltweite Rezession strzt Seeleute in Existenzngste

Bremen/Hamburg (epd). Die meisten Tren an Bord der "K-Storm" sind fest verschlossen. Wie ein Geisterschiff dmpelt der erst krzlich von der Rolandwerft an der Unterweser abgelieferte noch nagelneue Containerfrachter im Bremer Industriehafen. Nur ganz oben auf der Brcke regt sich etwas. Seit knapp vier Monaten wacht dort der erste Offizier Mate Pavlenko ber Radar, Fernschreiber und E-Mail. Ladung gibt es nicht, das Schiff ist arbeitslos.


Und wenn es so weiter geht mit der Wirtschaftskrise, ist es der Ukrainer Pavlenko auch bald.
Noch vor einem Jahr war Frachtraum ein begehrtes Gut. Seeleute waren gefragtes Personal. Nun strzt die globale Rezession Mnner wie Pavlenko in massive Existenzngste. Das Londoner Analysehaus Lloyd's MIU meldete in der Vorwoche weltweit rund 450 Schiffe, die keine oder nicht gengend Fracht haben. Whrend in den nchsten Jahren noch tausende
Schiffsneubauten in Fahrt kommen sollen, geht die Schere zwischen Flottenwachstum und Containerumschlag bei massiv eingebrochenen Charterraten weiter auf. Mehr als 90 Prozent aller Waren werden ber die Meere transportiert. Und wo weniger Gter nachgefragt werden, werden eben auch weniger Frachter gebraucht.

Weltweit seien derzeit Schiffe mit einer Stellkapazitt von rund 1,1 Millionen Containern nicht ausgelastet, sagt der Hamburger Schiffsfinanz-Experte Torsten Wagner. Die Konsequenz sind sogenannte "Auflieger": Schiffe, die ohne Auftrge in Hfen bleiben. Wer wie die fnfkpfige Notcrew auf der "K-Storm" ber einen Anleger Land erreicht, kann da noch von Glck sagen. "Viele Schiffe liegen mitten im Hafenbecken und knnen nur mit einer kleinen Barkasse, einem Wassertaxi, versorgt werden", sagt der Generalsekretr der Deutschen Seemannsmission in Bremen, Hero Feenders. "Aber jede Barkasse kostet."

So wchst sich die weltweite Wirtschaftskrise fr eine steigende Zahl von Seeleuten nicht nur in Hfen wie Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Cuxhaven und Emden zur unfreiwilligen Gefangenschaft an Bord aus. Auf Anker- und Wartepltzen in der Deutschen Bucht und vor Helgoland sieht es noch schlechter aus. "Die Crew sieht in der Ferne Land, kann aber nicht von Bord. Die sind psychisch angeschossen", meint der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe. Manchmal kommen die Schiffe fr kurze Zeit an die Kaje, um Treibstoff und Proviant zu bunkern. In Struwes Seemannsclub ist dann wenigstens fr wenige Stunden Tapetenwechsel angesagt.


Das Containerschiff Aglaia liegt seit Oktober am Steubenhft in Cuxhaven. Mangels Beladung ragt der Frachter so hoch aus dem Wasser, dass der Wulstbug sichtbar ist. Auflieger wie diesen gibt es derzeit weltweit in fast allen Seehfen. Die Mannschaften bangen um ihre Jobs. Foto: DSM Cuxhaven


International ist die Situation nicht anders. So liegt vor Singapore eine Armada von Schiffen und wartet auf Fracht. Die Mnner, die Motoren und Instrumente betriebsbereit halten, kommen selten an Land. "Die Isolation ist dramatisch", betont Feenders und wird vom Bremerhavener Seemannsdiakon Dirk Obermann besttigt: "Das birgt Konfliktpotential, wenn die Leute ohne Landgang eng aufeinander hocken und die Arbeit ausgeht."

Beschftigte der Deutschen Seemannsmission wie Obermann und der Bremer Seemannspastor Peter Bick versuchen, den so dringend notwendigen Draht zur Auenwelt nicht abreien zu lassen. Bick bringt Pavlenko eine neue Zeitung aus der Ukraine und kommt mit ihm ins Gesprch. Ladung sei nicht in Sicht, bedauert der Offizier und versucht sich in sein Schicksal zu fgen: "Das ist das Leben."
hnlich geht es derzeit auch etlichen philippinischen Seeleuten, die weltweit etwa die Hlfte der Mannschaften an Bord stellen. Einer von ihnen ernhrt mit seinem Verdienst oft groe Familien. Doch keiner klage, sie seien "sehr tapfer", berichtet Diakonin Corinna Dohotariu aus dem Hamburger Seemannsclub "Duckdalben". "Ihr Problem ist jetzt auch, dass sie nun keine berstunden mehr machen knnen, die beim Verdienst aber fest eingeplant sind. Das geht an die wirtschaftliche Existenz." Obermann schtzt den "Overtime"-Anteil auf etwa 50 Prozent des Bruttolohns.

"Die Mnner stehen mit dem Rcken an der Wand", warnt Bick. Auch in osteuropischen Lndern wie der Ukraine fielen Seeleute ohne Job ins Nichts. "Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Sozialsysteme kollabieren, die Kriminalitt steigt." Trotz der Krise hofft Mate Pavlenko auf neue Fracht und neue Touren, zhlt darauf, dass ihn die Schiffseigner in Hamburg weiter beschftigen und seinen Kontrakt verlngern. Denn zu Hause warten Frau und zwei Kinder auf seinen Lohn, um zu berleben.

von: Dieter Sell (epd)
  Menschen nicht aus den Augen verlieren
10.03.09 - 14:24 Uhr  
Auch Seefahrer brauchen ein Stck Geborgenheit / Sonntag der Seefahrt in der St.-Petri-Kirche

mr. Der Sonntag der Seefahrt, ach, da geh ich immer gern hin. Diese Einschtzung einer Besucherin teilten gestern viele Gleichgesinnte. Viele Glubige und der Seefahrt Verbundene feierten gestern auf Einladung der Seemannsmission in der St.-Petri-Kirche einen Gottesdienst rund um Seeleute und Seefahrt diesmal unter dem Kirchentagsmotto Mensch, wo bist Du?


Seemannsdiakon Martin Struwe hielt die Lesung, die in Erinnerung rief, wie Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis aen und sich vor Gott versteckten, als er rief:
Mensch, wo bist Du? (1. Mose 3, 1-11), auf Englisch und auf Deutsch.
Adams und Evas Verhalten wertete Susanne Wendorf-von Blumenrder sie ist Superintendentin in Bremerhaven und stellvertretende Vorsitzende der Seemannsmission in der Landeskirche Hannover in ihrer Predigt nicht als Sndenfall, sondern als Schritt der Persnlichkeitsentwicklung mit dem Wunsch, die Welt in ihren Zusammenhngen erforschen zu wollen so wie es auch die Seefahrer wollten und wollen.
Mensch, wo bist Du? sei auch in der Seefahrt heute bisweilen eine berechtigte Frage, wenn Gewinn und Verlust in den Vordergrund rckten. Sie appellierte jeden, einzuhalten und zu berlegen, wie er ber die Transportwege unserer Konsumgter nachdenkt und was ihm wie viel wert ist. Stelle man in der Eingangsfrage nur ein Wort um und frage Wo bist du Mensch?, so werde schnell deutlich, dass Geborgenheit ohne Angst vor Gewalt, Unterdrckung und finanzieller Not die wichtigste Rolle spiele Werte, die auch den Seeleuten weltweit zu wnschen seien.

Aber es gibt auch ein Leben abseits der stolzen Containerriesen, darauf hatte Hans-Peter Zint, Geschftsfhrer bei Rhenus-Cuxport, den Martin Struwe fr das Votum gewonnen hatte, schon zuvor betont. Die Lebensbedingungen an Bord seien sehr unterschiedlich, mitunter menschenunwrdig.

Gefhrliches Geschft
Dennoch sei die Schifffahrt eine groartige kulturelle Leistung, die die Menschheit geprgt habe. Daher gelte es auch, an diesem Tag die Schifffahrt zu ihrer Sache gemacht htten.
Eine gefhrliche Aufgabe bis in heutige Zeiten: 2008 wurden 293 berflle von Piraten auf Handelsschiffe gezhlt, bei denen 889 Seeleute als Geiseln genommen, 42 entfhrt und elf gettet wurden; 21 sind noch immer vermisst. Im vergangenen Jahr wurden in der Seefahrt 674 Tote und 494 Vermisste gezhlt. Ihrer gedachten die Gottesdienstbesucher gestern.


Der Lotsenchor Cuxhaven (Foto) unter der Leitung von Dieter Kirchner und Kirchenmusiker Jrgen Sonnentheil begleiteten den Sonntag der Seefahrt musikalisch. Foto: Reese-Winne



mr. Cuxhavener Nachrichten 02.03.2009
von: struwe
  Pressespiegel
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Pressespiegel 2008

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von: Jann
  Leisten praktische Untersttzung in der Fremde
12.12.08 - 10:27 Uhr  
"NVC fokussierte auf seiner Dezemberveranstaltung 100 Jahre Seemannsmission Cuxhaven "


100 Jahre Seemannsmission Cuxhaven - 100 Jahre Arbeit fr Seeleute und deren Familien, wie es Jrgen Feldmann, Vorsitzender des Nautischen Vereins Cuxhaven (NVC), eingangs formulierte. Anlaufstelle fr alle Konfessionen, praktische Untersttzung in der Fremde, ob fr E-mail oder Briefwechsel nach Hause oder einfach einen Schlafplatz, das waren und sind Seemannsheime, erluterte der Cuxhavener Schifffahrtsseelsorger Martin Struwe dann genauer. Ihn und seine Kollegen Horst Borrie aus Datteln und Werner Strau, jetzt im Ruhestand, aber in Singapur ttig gewesen, hatte der NVC als Redner zur vorgestrigen Vortragsveranstaltung gebeten. Diese fand, von Simply Swing untermalt, zum zweiten Mal im Captain Ahabs statt - dem passenden Ambiente fr maritime Veranstaltungen. Struwe beleuchtete dabei die hiesige Geschichte: So habe sich das erste Seemannsheim nahe des Tonnenhofes, das zweite von 1921 bis in die 1970er in der Deichstrae befunden, bevor dann das Ehepaar Karge im Grnen Weg bernahm. In den Seemannsheimen, so Struwe.

habe es Hauseltern gegeben, denn das Schlimmste fr die Seeleute war das Heimweh. Diesen Hauseltern, aber auch den Seelsorgern - und das betonten auch die anderen beiden Redner wurde und wird viel Vertrauen entgegengebracht: Manchmal werden wir gebeten, Geld von deren Konten abzuheben. Wir erhalten die Karte - und oft genug sogar die PIN-Nummer. Besuche an Bord gehren zur Arbeit des Seelsorgers. Wir hren zu; erbrigen Zeit fr die, die keine Zeit haben, meinte Werner Strau dazu, und Struwe unterstrich: Krzere Liegezeiten, verschiedene Nationalitten an Bord, verschrfte Kontrollen bei
Landgngen - das verndert die Atmosphre an Bord. Aber auch die Flussschifffahrt bentige Seelsorger,
betonte Horst Borrie, der am Kanalknotenpunkt in Datteln ttig ist: Auch die Europer haben Heimweh. - Ein groes Thema fr die Schifffahrtsseelsorger ist Piraterie. Das ist jetzt so ein Modethema. Da gibt es T-Shirts und Taschen mit Piratenmotiven, nicht nur fr Kinder. Das wird so verharmlost, man sollte sich bewusst machen, das waren und sind Verbrecher!, ereiferte sich Martin Struwe. Pastor Werner Strau wusste nheres zu berichten: Die Strait of Malaga war schon immer gefhrlich, aber Mitte der 1990er wurde es richtig schlimm. Die Piraten waren immer besser informiert, sodass die Kapitne
reagieren mussten. Sie postierten Wasserwerfer oder zogen Stromdrhte ums Schiff. In einem Fall wurden Kapitn und Leitender Ingenieur eines Schleppers gefangengenommen. Die kamen zwar frei, waren aber schwersttraumatisiert; der Ingenieur starb frh. Das ist ja das Schlimmste - die Ungewissheit, das Ausgeliefertsein. Sollen Schiffe also bewaffnet fahren? - Keine gute Idee, befand Struwe: Das fhrt nur zu mehr Brutalitt. Als der Frieden mit der Regierung kam, war Piraterie in der Strait of Malaga kaum noch
ein Problem. Etwas anderes aber treibt ihn um: Immer geht es dabei um den Handel oder Versicherungen. Aber da an Bord sind Menschen! Somit appellierte er auch an die Reeder: Kmmert euch um eure Seeleute.



Prsente von Jrgen Feldmann (r.) fr (v.l.) Horst Borrie, Werner
Strau und Martin Struwe



Finden Sie hier den Artikel aus der Elbe Weser Aktuell vom 10.12.2008


von: Jann
  Vortrag im NVC
08.12.08 - 11:38 Uhr  
Seemannsmission heute beim NVC

In der Vorweihnachtszeit wird die Arbeit der Seemannsmission intensiver wahrgenommen.

Anlsslich des 100-jhrigen Bestehens der Seemannsmission in Cuxhaven widmet der Nautische Verein Cuxhaven seine Adventsveranstaltung am heutigen Montagabend im Captain Ahabs Club (Beginn: bereits um 19 Uhr!) der Arbeit von Diakon Martin Struwe und seiner Kollegen in den Hfen der Welt.

Neben der menschlichen Frsorge geht auch um praktische Hilfe, wie im Falle des honduranischen Seemanns der krzlich in Hhe Altenbruch in die Elbe gestrzt war. Nachdem er glcklich gerettet worden war, kmmerte sich die Seemannsmission um den Verletzten und versorgte ihn unter anderem mit trockener Kleidung. Schlielich musste der Seemann seinem Schiff nachreisen, das seine Reise nach Brasilien fortgesetzt hatte.

Neben Struwe wird Horst Borrie von seinen Erfahrungen als Diakon in der Flussschifffahrt auf dem Rhein berichten.

Fr den musikalischen Rahmen des Abends sorgen Fiet Andres und die Band Simply Swing.
tas. Cuxhavener Nachrichten 08.12.2008
von: struwe
  Piraterie
07.11.08 - 16:30 Uhr  

"ICMA-Vorstand verabschiedet

  Resolution ber Piraterie"

(Hongkong) Als Reaktion auf aktuelle Piratenbergriffe vor der Kste Somalias und in anderen Regionen der Welt hat der Vorstand der "International Christian Maritime Association" (ICMA) am 29. Oktober 2008 in Hongkong folgende Resolution beschlossen.


Die ICMA

- ist alarmiert ber die aktuellen bergriffe und die Entfhrungen von Schiffen vor der Kste Somalias. Sie machen die Gewalt deutlich, die durch Piraterie und bewaffnete bergriffe auf Schiffe gegen Seeleute und Fischer dort und in anderen Teilen der Welt ausgebt wird,

- ist zutiefst beunruhigt ber die schwerwiegenden und dauerhaften Folgen, die durch Piraterie und gewaltsame bergriffe fr Seeleute und Fischer und deren Familien entstehen, wenn sie Opfer solcher Angriffe geworden sind,

- beklagt, dass Seeleute und Fischer, die Opfer von Piraterie und bewaffneter bergriffe geworden sind, und ihre Familien ohne angemessene Seelsorge, einschlielich qualifizierter Beratung nach den bergriffen sich selbst berlassen bleiben,


1. missbilligt alle Piratenbergriffe und bewaffnete berflle auf Seeleute und Fischer;

2. fordert alle Staaten zur Zusammenarbeit untereinander und mit relevanten internationalen Organisationen auf und ihre Bemhungen, Piraterie und gewaltsame berflle auf Seeleute und Fischer zu verhindern, mit der maritimen Wirtschaft zu koordinieren;

3. fordert die IMO (International Maritime Organisation) und die ILO (International Labour Organisation) auf, Richtlinien fr Reeder zu entwickeln, die Seeleuten und Fischern, die Opfer von Piraterie und gewaltsamen berfllen auf See geworden sind, bei der Verarbeitung der Erlebnisse helfen;

4. ruft alle Staaten und interessierte Organisationen einschlielich der IMO, der ILO und maritimer Verbnde zur Zusammenarbeit auf, um ein Beratungszentrum fr Reeder, Seeleute und Fischer aufzubauen, in dem spezialisierte Beratung, medizinische Versorgung und andere notwendigen Angebote fr Opfer von Piraterie und gewaltsamen bergriffen auf See bereit gehalten werden;

5. verspricht die Zusammenarbeit und Untersttzung der oben genannten Initiativen zur Bereitstellung von Hilfs- und Untersttzungsmassnahmen von Seeleuten und Fischern, die Opfer von Piraterie und gewaltsamen bergriffen auf See geworden sind.



Unter dem Dach der ICMA mit ihrem Generalsekretariat in London arbeiten nach eigenen Angaben 27 christliche Organisationen in 126 Lndern zusammen. Sie setzen sich mit fast 1.000 Seelsorgern in 526 Zentren weltweit fr die Belange von Seeleuten ein. Die Arbeit wird vielfach aus Kirchensteuern bezahlt. Dazu kommen freiwillige Schiffsabgaben der Reeder, Spenden sowie Hilfen der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF.




von: struwe
  Kampf gegen Piraterie
06.10.08 - 19:36 Uhr  
"Kampf gegen Piraterie braucht internationale Standards"


Der diesjhrige Weltschifffahrtstag steht ganz im Zeichen des 60-jhrigen Jubilums der IMO (International Maritime Organisation), einer Einrichtung der UNO. Die Deutsche Seemannsmission (DSM) ist dort durch die ICMA (International Christian Maritime Association) ebenfalls vertreten und wird in den Beratungen als Beisitzer gehrt. Das Hauptziel der IMO ist es, internationale Standards fr Seeleute und ihre Sicherheit an Bord zu definieren, zu vereinbaren und durchzusetzen.

Der Generalsekretr der Deutschen Seemannsmission, Pastor Hero Feenders (unten) sagte gestern dazu: "Das ist besonders in diesen Tagen aktuell. Vermehrt werden Schiffe von Piraten berfallen und deutsche Reeder sind davon auch betroffen. Seeleute brauchen deshalb Frsprecher an Land, die ihre Interessen wahrnehmen und vertreten, whrend sie selbst auf See sind. Durch die regelmigen Besuche an Bord in 17 Hfen weltweit und 16 Hfen in Deutschland erfahren wir sehr direkt und ungeschminkt, wie sich das Leben der Seeleute an Bord verndert und unter welchen Bedingungen die Arbeit geschieht. Durch die Ausarbeitung und Formulierung von internationalen bereinkommen gelingt es der IMO, die Interessen der Seeleute zu schtzen und deren Sicherheit zu erhhen. Daher erscheint es lohnenswert, ebenso wie bei der Umsetzung des ISPS-Code, kurzfristig internationale bereinkommen zu treffen, um die Piraterie zu unterbinden." Eine solche Manahme knne das Wohl der Seeleute an Leib und Seele schtzen und dafr stehe die DSM mit ihrem selbst formulierten Auftrag support of seafarers'
dignity, so Feenders weiter.

Pastor Hero Feenders


Finden Sie hier den original Artikel.


von: Jann
  Vortrag: 100 Jahre Seemannsmission
13.09.08 - 00:41 Uhr  
Die Zeit hat sich verndert, unsere Ziele aber nicht!

Martin Struwe blickte im Forum Maritim auf 100 Jahre Seemannsmission

dm. Als Seemannsdiakon Martin Struwe am Mittwochabend in seinem Vortrag 100 Jahre Seemannsmission Cuxhaven zusammenfasste, sa unter den Besuchern eine Zuhrerin, die selbst ein Teil dieser Geschichte war: Kte Sasse, einst Hausmutter des Cuxhavener Seemannsheims an der Deichstrae.

Auch zu dieser letzten offiziellen Jubilumsveranstaltung hatte Kte Sasse nicht die Reise aus ihrem heutigen Wohnsitz Strauberg bei Berlin gescheut, um dabei zu sein. Und sicher kam auch kurz Wehmut auf, als sie das groe Foto mit ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Mann Horst erblickte, als beide im April 1966 das Hauselternpaar Puppe im Seemannsheim abgelst hatten. Bereits vor dem Jahr 1908, als Hans Derliehn als Hausvater die Leitung des Seemannsheim an der Woltmannstrae bernommen hatte, war von Fischereidirektor Friedrich Duge das Komitee zur Errichtung eines derartigen Hauses gegrndet worden. Unsere Seemannsmission ist im Grunde genommen also lter als 100 Jahre, stellte Diakon Struwe gleich zu Beginn seines einstndigen Vortrags im Fischereimuseum die Zahlen richtig.

Seemannsmission eng mit der Fischerei verbunden

In Bild und Wort wurde die stets mit der Fischerei eng verbundene Geschichte des Seemannsheims und der Seemannsmission geschildert. Da ging es nicht nur um Daten und Fakten, sondern auch um lebendige Geschichten ber dubiose Geschfte zwischen Schlaf und Heuerbaas, von chinesischen Seeleuten, die ihre Stbchenverwalter und Kche mitbrachten oder handfesten Auseinandersetzungen unter harten Mnnern von Kuttern- und Fischdampfern. Die Zeit hat sich verndert, das Ziel der deutschen Seemannsmission nicht, gab Martin Struwe auch einen Einblick in seine heutige Arbeit, die sich oft auf den Besuch auf Frachtschiffen beschrnken muss. Bei den kurzen Liegezeiten ist meist an Landgang nicht zu denken, auerdem sind wir am jetzigen Standort im Grnen Weg zu weit von den Schiffen entfernt, beklagte er. Wir brauchen einen Standort im Hafen, nah an Cuxport und Steubenhft, dort, wo wir hingehren.

Thomas Sassen, Vorsitzender des Frdervereins Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven (links), dankte Seemannsdiakon Martin Struwe (vorn) fr seinen lockeren, interessanten Vortrag. Foto: Meisner

Text und Foto: Dieter Meisner


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von: Janis
  100 Jahre Festgottestdienst
18.08.08 - 16:07 Uhr  
Stimmungsvoller Gottesdienst zum Jubilum der Seemannsmission

ters. Die bereitgestellten Stuhlreihen reichten nicht aus, als sich eine groe Gemeinde am Sonntagmorgen zum Festgottesdienst auf dem Ballin-Platz traf.

Der Kirchenkreis hatte dazu aus Anlass des 100-jhrigen Bestehens der Seemannsmission in Cuxhaven eingeladen, folgerichtig begann der Gottesdienst mit Lobe den Herren in der maritimen Version.
Musikalisch begleitet vom Posaunenchor Altenwalde und dem Lotsenchor Cuxhaven gestalteten Seemannsdiakon Martin Struwe, Rudolf Rothe als Leiter der Seefahrtschule, W. Zinnow, Pastor W. Gerke, Superintendentin Almuth von der Recke und der Generalsekretr der Seemannsmission, Pastor Heiko Feenders, Liturgie und Predigt zum Thema Zu neuen Ufern..., wobei sie an die Geschichte der Seel- und Leibsorge fr Seeleute ebenso erinnerten wie an die aktuellen Herausforderungen in der Betreuung.

100 Jahre Festgottesdienst der Deutschen Seemannsmission Cuxhaven bei "open ship"

Finden Sie hier den original Artikel aus den Cuxhavener Nachrichten.

von: Janis
  100 Jahre Festgottesdienst bei "open ship"
18.08.08 - 16:00 Uhr  
Seemannsmission feiert Gottesdienst auf Steubenhft
cn/tas. Einen Open-Air-Gottesdienst veranstaltet die Seemannsmission Cuxhaven im Rahmen der Veranstaltung Open Ship 2008 aus Anlass ihres 100-jhrigen Bestehens. Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 17. August, um 10 Uhr auf dem Steubenhft. Er wird unter dem Motto Zu neuen Ufern stehen.
Der Generalsekretr der Deutschen Seemannsmission, Pastor Hero Feenders, wird die Predigt halten. Die musikalische Begleitung bernehmen nach Auskunft des Veranstalters der Lotsenchor Cuxhaven und der Altenwalder Posaunenchor.

Whrend der Veranstaltung Open Ship informiert die Seemannsmission Cuxhaven auerdem an einem Stand auf dem Lentzkai ber ihre Arbeit. Daneben wird bereits seit Wochen mit einer Jubilums-Ausstellung auf die besonderen Aufgaben und Rahmenbedingungen der seelsorgerischen Arbeit fr Seeleute hingewiesen. An verschiedenen Stellen wie ffentlichen Einrichtungen, Kaufhusern und Museen sind insgesamt zehn verschiedene Stelen zu sehen, auf denen exemplarisch einzelne typische Seeleute mit ihrem Bezug zur Seemannsmission vorgestellt werden.

(Foto: Sassen)

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von: Janis
  Stelen
04.07.08 - 12:32 Uhr  
Ab heute (04. Juli 2008) wird die Stele, die bis jetzt im Krankenhaus positioniert war, einen neuen Standort erhalten. Dieser ist:

HELIOS Seehospital Sahlenburg

Nordheimstrae 201
27476 Cuxhaven

Wir freuen uns ber die schnelle und Problemlose Zusammenarbeit mit der Einrichtung und freuen uns auf die zweite Hlfte der Ausstellung!

Finden Sie hier weitere Informationen ber unsere Ausstellung.
von: Janis
  Festgottesdienst
18.06.08 - 15:34 Uhr  


Am 17. August 2008 um 10 Uhr findet der Festgottesdienst zum 100 jhrigen Bestehen der Deutschen Seemannsmission Cuxhaven im Rahmen von "Open Ship" auf dem Steubenhft statt. Alle sind herzlichst dazu eingeladen!
Hier ein Zeitungsartikel zu Open Ship und dem Festgottesdienst der Seemannsmission Cuxhaven. (Cuxhavener Nachrichten vom 18.06.08)
von: Janis
  Ausstellungserffnung
18.06.08 - 15:09 Uhr  
Den Seeleuten eine Anlaufstelle bieten

Ortsverband der Deutschen Seemannsmission feiert 100-jhriges Bestehen / 10 Stelen in der Stadt geben dem Seemann ein Gesicht

tas. Es war die Sorge um das Wohl der schnell wachsenden Zahl an Seefischern, die Friedrich Duge 1908 veranlasste, fr die Grndung eines Seemannsheims zu sorgen. Damit gab er den Ansto fr den Aufbau der Seemannsmission in Cuxhaven, die am Dienstag ihr 100-jhriges Bestehen in den Rumen der Stadtsparkasse in der Rohdestrae feierte. Vorsitzender Gerd Frerichs und der neue Leiter der Station, Diakon Martin Struwe, freuten sich ber die Beteiligung und die vielen Geschenke und guten Wnsche. Mit der Heimat im Herzen umfahren wir die Welt, sang der Lotsenchor Cuxhaven und gab damit das Motto, unter dem die Arbeit der Seemannsmission bis heute steht: den Seeleuten aus aller Welt Anlauf- und Hilfestelle sein. Mit einer besonderen Ausstellung in Form von zehn mobilen Aufstellern (gefertigt von NPorts) mchte die Seemannsmission daran erinnern, dass die Arbeit der Seeleute die Grundlage der internationalen Handelsbeziehungen ist. 95 Prozent aller Importwaren kommen heute mit dem Schiff. Einige der ber eine Million Seeleute kommen mehr oder weniger regelmig auch nach Cuxhaven. Meist sprechen sie die deutsche Sprache nicht, sind Fremde in einem fremden Land, einer fremden Kultur, wenn sie berhaupt Zeit fr einen Landgang haben. Hier setzt die Arbeit von Seemannsdiakon Martin Struwe und seinem Kollegen an. Sie wollen ein wenig Hilfe und Orientierung in praktischen wie in seelsorgerischen Fragen geben. Seeleute im Blick heit deshalb auch die Ausstellung. Sie besteht aus zehn Stelen, auf denen mit Foto und kurzem Text je ein Seemann bzw. auch eine Seefrau mit Funktion und persnlichem Hintergrund kurz vorgestellt werden.
In den nchsten Wochen werden die Cuxhavener an Stellen auf diese Aufsteller stoen, die etwas mit den Seeleuten und ihrer Arbeit zu tun haben, wie zum Beispiel das Krankenhaus, der real-Markt und der Elektro-Markt Bening, die Stadtsparkasse, die Stadtbibliothek, die Oliva-Buchhandlung, das Fischerei- sowie das Wrackmuseum, die St.-Petri-Kirche und das Eiscaf Liebeley. Unter den Gratulanten waren neben Direktor Ralf-Rdiger Schwerz von der SSK (der einen Scheck von 500 Euro berreichte) auch Vertreter der Deutschen Seemannsmission aus Bremerhaven und vom Rhein sowie ein Offizier des Bergungssschleppers Oceanic, der einen Rettungsring des Schleppers fr das Heim im Grnen Weg berreichte. Dies mchte der neue Diakon so schnell wie mglich gegen eine neue Anlaufstelle in der Baudirektor- Hahn-Strae eintauschen.


Das Interesse am Start zur Ausstellung 100 Jahre Seemannsmission in Cuxhaven war gro. Vertreter zahlreicher Vereine und Institutionen nahmen am Festempfang in der SSK teil. Fotos: Sassen



Sie halfen Diakon Martin Struwe (4.v.r.) und Ortskomitee-Vorsitzendem Gerd Frerichs (2.v.r.) bei der Umsetzung der Ausstellungsidee.


Lesen Sie den original Artikel hier: CN vom 13.06.08
von: Janis
  Cuxhavener Nachrichten vom 14./15.06.08
18.06.08 - 14:52 Uhr  
Zur Person
Kte Sasse,
Hausmutter im ehemaligen Seemannsheim Hotel Kaiserhof, war wegen der Feier anlsslich des 100-jhrigen Jubilums der Seemannsmission in Cuxhaven aus Strauberg bei Berlin angereist.
Von 1966 bis 1973 hat sie das Haus fr die Seeleute in der Deichstrae zusammen mit ihrem Mann, dem damaligen Seemannsdiakon, geleitet. Das Seemannsheim befand sich damals in jenem respektablen Hotelgebude, das in den 1970er Jahren abgerissen wurde, um dem Parkplatz vom Hochdonner Platz zu machen.



An ihre Zeit als Hausmutter im Seemannsheim erinnert sich Kte Sasse noch ganz genau. Damals haben wir jeden Tag 120 Essen im Speisesaal ausgegeben. Da kamen nicht nur Seeleute zu uns zum Essen, weil es so besonders preisgnstig war.
Das Seemannsheim im Kaiserhof hat von 1921 bis 1973 bestanden. Nach dem Abriss trat zunchst eine Pause ein. Den Neuanfang leitete 1978 das Ehepaar Hans-Jrgen und Ingeborg Karge ein, das das heutige, sehr viel kleinere Seemannsheim im Grnen Weg einrichtete. Nach den Vorstellungen des neuen Seemannsdiakons Martin Struwe soll dieses Heim mangels Nachfrage aufgelst und stattdessen eine Anlaufstelle in der Nhe des Cuxport-Terminals geschaffen werden.
ber die bewegte Geschichte der Seemannsmission in Cuxhaven wird Struwe in einem Vortrag am 3. September (Beginn: 19.30 Uhr) in der Reihe Forum Maritim im Fischereimuseum berichten. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Lesen Sie den original Artikel hier: CN vom 14.06.08
von: Janis
  Ein Zuhause in der Fremde
10.06.08 - 10:14 Uhr  
Seemannsmission in Cuxhaven besteht seit 100 Jahren


Cuxhaven (epd). Bevor Cuxhavens Seemannsdiakon Martin Struwe mit seinem Bus zu Schiffsbesuchen startet, geht er ins Internet. Auf einer speziellen Seite kann er minutengenau sehen, welches Schiff mit welcher Besatzung gerade den Hafen anluft oder bereits angelegt hat. Vor 100 Jahren, als das erste Seemannsheim am nrdlichsten Punkt Niedersachsens seine Pforten ffnete, war der Bordbesuch nur auf gut Glck mglich.


"95 Prozent unserer Importwaren kommen ber das Meer", sagt Struwe, der die evangelische Seemannsmission in Cuxhaven seit gut einem Jahr leitet.

"Seeleute arbeiten an sieben Tagen in der Woche oft monatelang fernab von Heimat und Familie, damit wir gut versorgt sind", beschreibt der Diakon die Situation der Menschen an Bord. Fr sie hlt er das Cuxhavener Seemannsheim am Grnen Weg 25 offen, besucht Schiffe und
organisiert praktische Hilfen, wie sie beispielsweise bei Krankenhausaufenthalten ntig sind.

Heute ist Cuxhaven eine von 16 Inlands- und 17 Auslandsstationen im weltweiten Netz der Deutschen Seemannsmission. Die Geschichte des Anlaufpunktes an der Mndung der Elbe in die Nordsee ist eng mit der Entwicklung der Fischindustrie in Cuxhaven verknpft. 1908 grndete der Direktor des rtlichen Seefischmarktes, Friedrich Duge, das "Komitee zur Errichtung eines Seemannsheimes in Cuxhaven". Bald wurde das "Hafen Hotel" angemietet und am 4. Juli 1908 als Seemannsheim mit Lesezimmer, auselternwohnung und Logierrumen mit zwlf Betten erffnet.

Hafenbehrden und Reeder richteten im Haus sogar eine Heuerstelle ein, um unserisen Geschftemachern zu begegnen, die unerfahrene Seeleute vermitteln und ausbeuten wollten. Wie heute gehrten auch damals die Bordbesuche zu den wichtigsten Aufgaben. 1909 wurden bereits knapp 1.100 Schiffe besucht, 9.100 Gste nutzten das Lesezimmer und 514 Seeleute verbrachten fast 3.600 Nchte im Heim. Das Heuerbro vermittelte 1.352 Seemnner.

Bald war der Platz zu eng. 1921 kaufte die Mission das ehemalige Hotel "Kaiserhof" in der Cuxhavener Deichstrae und richtete dort Zimmer mit 52 Betten ein. 1941 beschlagnahmte die NS-Wehrmacht das Seemannsheim.
Nach dem Krieg wurden Vertriebene einquartiert. Wirtschaftliche Schwierigkeiten fhrten spter zu einer Zwangspause. Im Mrz 1978 gab es schlielich einen Neustart im Grnen Weg mit einigen Betten und einem Treffpunkt fr Seeleute. "Neben den Begegnungen sind vor allem gnstige Telefonate in die Heimat und der Internetzugang gefragt", berichtet Struwe.

Im vergangenen Jahr besuchte er auf 418 Schiffen fast 1.300 Seeleute. Im Seemannsheim gab es mehr als 1.400 bernachtungen. Zum Jubilum hat Struwe zusammen mit dem Oldenburger Grafiker Bernhard Weber eine Ausstellung geschaffen, die an zehn Orten in Cuxhaven ber den Alltag an Bord informiert. "Kurze Liegezeiten und strenge Sicherheitsbestimmungen in den Hfen machen das Leben schwer", erlutert Struwe und sagt, worauf es ihm genauso wie den Grndungsvtern vor 100 Jahren ankommt: "Wir wollen den Seeleuten ein Zuhause in der Fremde bieten."


von: Von Dieter Sell (epd)
  Seeleute im Blick
27.05.08 - 18:20 Uhr  
Anllich ihres einhundertjhrigen Jubilums mchte die Seemannsmission Cuxhaven an verschiedenen Orten der Stadt Menschen an Land mit dem Alltag von Seeleuten in Berhrung bringen.

Hierfr wurden zehn Stelen konzipiert, die jeweils in Bezug zum Ausstellungsort stehen. Die Seemannsmission Cuxhaven bedankt sich ausdrcklich bei den Unternehmen und Einrichtungen, die sich bereit erklrt haben, in Ihren Rumlichkeiten eine Stele auszustellen.

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 10. Juni in der Stadtsparkasse erffnet.
von: Janis

Seemannsmission Cuxhaven
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Einträge in unser Gästebuch:


"Cool place with hospy nice guy working and helping seafarers. Nice Place!"


- Crew of "MV ATLANTICO DUE"


"A nice and very accommodating place. Good hospitality and warm welcome, we received. It's nice to have/ go in this place, we were given the opportunity to call home, to speak with our family. Working in a ship for a long time is somewhat exhausting but through the seamen's mission we were able to go out of the ship and forget somehow the hectic schedule we have in our profession. We find contentment & friendly welcome in seamen's mission and we hope you guys will continue the good work."


- Crew of "MV HOPE BAY"


We all have been here like home, we met here god + friendly persons, who can be called our friends.

- Crew of "MV PALAWAN"